Harald Schumann: Merkels Euro-Politik ist unverantwortlich und zynisch …

Die Griechenland-Politik, das Spardiktat der EU und insbesondere die Politik Merkel ist„kurzsichtig, ökonomisch falsch und politisch zynisch „ das sagt der Wirtschaftsjournalist Harald Schumann bei Kontext-TV

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Durch das Spardiktat hat sich die griechische Krise weiter verschärft. Der Schuldenstand ist seit 2010 von 143 % auf 153 % des BIP gewachsen statt zu sinken. Krankenhäuser und Schulen schließen, immer mehr Menschen sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Erstmals seit 1945 kehrt der Hunger ins Land zurück. …. weiterlesen Kontext( die anderen Nachrichten)

weiteres Kontext Interview mit Ulrike Herrmann zur Euro-Krise hier klicke

 

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Empfehlung: Vortrag von Harald Schumann

Nachtrag: Diesen Vortrag des Wirtschaftsjournalisten Harald Schumann auf einen Medienkongress der Grünen können wir nur empfehlen

Eingangs lobte er die Grünen und kritisierte sie im weiteren Verlauf, auch wegen deren Haltung bei den Hartz-Reformen. Das aber nur am Rande.

Harald Schumann erklärt globale, wirtschaftliche Zusammenhänge und die sog. Finanzkrise mit den damit verbundenen unerträglichen Handlungen unserer gewählten Politikerinnen und Politiker, die Anlegerschutz vor Gemeinwohl stellten und immer noch stellen..
Zum SoFFin (der verteilt, grob gesagt, die Steuergelder für gescheiterte Finanzmarktakteure) – Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung, sagte Schumann folgendes:
„(…) keine Kontrolle (—) Parlamentarier haben keine Akteneinsicht (…) dürfen nur Fragen stellen (…) öffentlich aber nicht darüber reden, weil es geheim ist (…) Das ganze Verfahren ist ungefähr so demokratisch, wie der Volkskongress in Korea…

Zum Thema Verteilungsgerechtigkeit sagte Schumann:
„Verteilung ist nicht alles, aber ohne Verteilungsgerechtigkeit ist alles nichts“

Harald Schumann ist Mit-Autor des Bestsellers „Die Globalisierungsfalle“ und “ Der Globale Countdown“ Außerdem leistete er als Journalist für den Berliner Tagesspiegel ,insbesondere in der Finanzkrise, hervorragende Aufklärungsarbeit. Er verfasste zur Rettung der HRE den Artikel „Die Genretten

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logo kleinweißWeitere DNZS Artikel zum Thema:

September 2009: Illusionen contra Fakten

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Nachtrag WikiLeaks (2): Nörgelnde Medien und Aufruf zur Unterstützung von Wikileaks

nds_bannervon Albrecht Müller Artikel bei yigg voten

Wenn man sich wie die NachDenkSeiten um Aufklärung und den Aufbau einer Gegenöffentlichkeit bemüht, dann kann man das Werk von WikiLeaks nur mit Respekt und Wohlgefallen begleiten. Der Fortschritt, Korruption durchleuchten und undemokratische Vorgänge aufdecken zu können, ist so groß, dass ich keine Lust zum Meckern an Details verspüre. Anders sehen das einige Medien.

Unter den Nörglern ist einer, den wir sonst immer positiv zitieren und verlinken und dem die Öffentlichkeit auch sehr ergiebige und mutige Artikel verdankt, so z.B. seinen Artikel über die mit unserem Steuergeld „Geretteten“ Gläubiger der HRE: Harald Schumann vom Tagesspiegel. Sein Text vom 10.12. zu WikiLeaks und Assange ist typisch für die seltsame Reaktion vieler Journalisten. Siehe hier:
„„Assange verweigert die Transparenz, die er fordert
Die Welt braucht Wikileaks. Doch so grandios die Idee und die Aktionen der Wikileaker sind, für so fragwürdig hält Harald Schumann in seinem “Kontrapunkt” auch den Kurs, den die Organisation gleichzeitig eingeschlagen hat. …“
Quelle: Tagesspiegel“ .(….)

Was die Konkurrenz zwischen herkömmlichem Journalismus und WikiLeaks betrifft, hat der derzeitige Sprecher Hrafnsson gestern in einem Interview mit der TAZ das Richtige gesagt. Ich zitiere zwei Fragen und zwei Antworten:

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Financial Crimes Deutschland

FCSie sieht einer bekannten Zeitung für den Finanzsektor auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. Doch statt der sonst üblichen tagesaktuellen Berichterstattung sind in dem Plagiat geballte Hintergrundberichte über Ursachen und Folgen der Finanzkrise zu lesen. Die von Großbanken drohenden Gefahren werden ebenso thematisiert wie Alternativen zum unsozialen und ungerechten Kürzungspaket. Als Autoren der 8-seitigen Aktionszeitung konnte Attac viele prominente Schreiberinnen und Schreiber gewinnen.

Der Journalist und Buchautor Harald Schumann („Der globale Countdown“) kommt unter der Titel-Überschrift „Gemeingefahr Großbanken“ zu dem Schluss, dass eine ernsthafte Regulierung des Finanzsektors bisher ein leeres Versprechen geblieben ist – und ein neuer, noch massiverer Krisenschub bevorstehen könnte. Heribert Prantl, Ressortleiter Politik bei der Süddeutschen Zeitung, stellt fest, dass sich die Dirigenten der Finanzmärkte aus dem demokratischen Miteinander ausgekoppelt haben. Der bekannte Kabarettist Georg Schramm („Neues aus der Anstalt“) bescheinigt den Regierungsparteien Visionslosigkeit, während Ulrike Hermann, Wirtschaftsredakteurin bei der Taz, beschreibt, warum die Verteilungspolitik der Bundesregierung sowohl „ungerecht und ökonomisch unsinnig ist“.

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Verantwortungslose deutsche Wirtschaftslenker

Über die Jubelzeremonien in den Medien über den „Wirtschaftsboom“ in Deutschland, der in Wahrheit ein Bomm einiger Exportunternehmen ist, habe ich mich ja bereits ausgelassen.

Derzeit darf man den Eindruck gewinnen, das Warnungen wie immer ignoriert werden und vor lauter Jubelorgien verstummen alle die, die über eine nachhaltig andere Wirtschaftspolitik nachdenken möchten.

Mit Harald Schumann, allerdings (im positiven Sinne)ein üblicher Verdächtiger, vom Berliner Tagesspiegel habe ich aber noch einen renommierten Wirtschaftsexperten gefunden, der das ganze Jubelecho ebenso fragwürdig findet. Und 95 Kommentare scheinen zumindest zu belegen, dass der eine oder andere sich tatsächlich gedanken macht.

Vor diesem Hintergrund ist es verantwortungslos, wenn Deutschlands Wirtschaftslenker in den Unternehmen und der Bundesregierung an der extremen Exportabhängigkeit der deutschen Ökonomie festhalten. Sie ist keineswegs allein Ausdruck der Überlegenheit deutscher Produkte, sondern vor allem eine Folge der Lohndrückerei, die – anders als in den meisten anderen europäischen Ländern – den Arbeitnehmern seit mehr als einem Jahrzehnt ihren Anteil am Zuwachs der Produktivität vorenthält….
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/nach-der-krise-ist-vor-der-krise/1897634.html“

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Man muss es einfach so sagen: Es war "ein stiller Staatsstreich"

Gestern Nacht haben wir von der Netzschau-Reda folgenden Artikel empfohlen:
Hinweis: Der stille Staatsstreich

Ich habe heute morgen die Empfehlung noch einwenig editiert. Weil es mir so wichtig ist:
Denn: Man kann es nicht oft genug sagen!

Die Finanzkrise, die gewaltigen Rettungsprogramme für die Banken und für die  Finanzindustrie, gerettet durch viele Steuerzahler/innen weltweit… 
Ja das war schon ein „stiller Staatsstreich„. Gestaltet in einer Art Interessensorganisation, jenseits demokratischer Kontrolle, zwischen Banken, Finanzindustrie und „gewählten Politikern“
Ich finde, dass der Enthüllungsautor Harald Schumann. („Der globale Countdown“) die richtigen Worte geliehen hat.
Diese klaren Worte,geliehen von Simon Johnson, Professor und Ex-Chefökonom des IWF, auszusprechen sind dringend geboten. Heute und in den nächsten Jahren. Noch jahrelang, vielleicht jahrzehntelang, werden wir noch für diese selbstbediente Rettungsaktion bezahlen müssen. Konsequenzen? Fehlanzeige !

Im Ruruhrpottforum.de - Der Treffpunkt im Ruhrgebiethrpottforum hatte ich die Frage gestellt: Selbstbedienung oder Rettungsaktion?
Es war eigentlich beides! Eine selbst-bediente Rettungsaktion. Wie kann diese globale Interessenorganisation zwischen Finanzindustrie, Banken und „gewählten Politikern“ entmachtet werden?
Ich weiße es nicht!
Ich habe die Artikelempfehlung auch im RPF gepostet. Bin mal auf die Rückmeldungen, gerade der Liberal-Konservativen (die es in diesem Forum ja reichlich gibt), gespannt.

Ich dachte, letztes Jahr in Pitsburg werden Weichen gestellt. Fehlanzeige! Obama bändigt die amerikanische Finanzclique? Fehlanzeige. Seine eigene Partei demontiert ihn. Und in Deutschland wird es eine Bändigung der Finanzmärkte jetzt ohnhin nicht mehr geben. Auch wenn die Kanzlerin es sich mal gewünscht hat. Oder waren das alles nur Scheinreden und Scheinabsichten? Hoffnung nicht in Sicht! Auf ein neues! Bis zur nächsten selbst-bedienten Rettungsaktion! Post 428

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G20 Gipfel – War das alles?…

…oder war das der Aufbruch zur globalen Kooperation?
Die Netzschau zum G20 Gipfel
(zusammengestllt und kommentiert von Marty Ludischbo)

„Weltfinanzgipfel entwirft neue Finanzarchitektur“ liest man auf Regierung online. Eine brillante Vorlage für unsere Mainstream Medien . Fast stereotypisch feierten sie die Kanzlerin und den Finanzminister  für ihren tollen Erfolg beim G 20 Gipfel. Die Bild fand dann auch gleich in der Samstagsausgabe die herzliche Umarmung Obama/Merkel wichtiger, als kritische Fragen zu stellen.
Kritische Stimmen
Während der Mainstream feiert,  fragen sich die kritischen Geister, was eigentlich erreicht wurde. Das Globalisierungskritische Netzwerk Attac versuchte sogar das minimale positive erreichte in den den Focus zu stellen. Das dieses nicht gelingen konnte war den politischen Größen zu verdanken. Denen scheint die Finanzierung der Krisenkosten durch die Steuerzahler wohl nicht so richtig zu stören. Es ist zwar positiv, dass anders als in der „großen Depression“ viel Geld in die Hand genommen wird. Die Profiteure des deregulierten Kapitalismus bleiben jedoch weitgehend ungeschoren, die Verluste werden hingegen sozialisiert. Quelle Attac
Es gab aber auch Medien, die ebenfalls ihre Enttäuschung zum Ausdruck gebracht haben. Die Financial Times Deutschland, sicher nicht verdächtig irgendwelche linken Parolen hinterherrennen , fragte schon im Vorfeld des G20 Gipfel, welche Milchmädchenrechnung da im Kanzleramt aufgeschrieben wurde.

„Die deutsche Position, dass künftig alle Welt bescheidener werden soll, während man selbst darauf warten will, dass die internationale Nachfrage wieder kraftvoll anspringt, wirft die Frage auf, welche Milchmädchen eigentlich im Kanzleramt werkeln. Wird tatsächlich überall gespart, dann ist es mit dem deutschen Exportboom auf längere Zeit vorbei. Ein Aufschwung, den die Deutschen nur als stille Nutznießer eines neuen gigantischen Deficit-Spending der Angelsachsen schaffen, wäre zwar bequem, aber sehr gefährlich. „ Quelle FTD

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Der Gipfel der Versprechungen aus Sicht der FTD
Ergebnisse ,genau hingesehen, FR
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Aber was fehlt?
Heiner Flassbeck, UN-Experte, hält den Finanzgipfel in Washington für gescheitert, weil  die zentralen Probleme der Spekulation mit Wechselkursen und Rohstoffen gar nicht angesprochen wurden.  (Interview in Fr-Online)
Ebenso nicht gesprochen wurde über eine grundsätzliche Reform des Weltwährungssystems. Bei diesem G20-Gipfel war noch nicht einmal die Besteuerung von Währungstransaktionen, wie die so genannte Tobin-Steuer, Thema. Auch das große Ungleichgewicht zwischen Überschuss- und Defizitländern im Welthandel stand nicht auf der Tagesordnung der G20. Dabei ist die vollkommen schiefe Verteilung des immer größer werdenden gesellschaftlichen Reichtums in und zwischen den Ländern die Hauptursache für die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie für die immer größer werdende Armut in der Welt. 
Was damit konkret gemeint ist kann man vom  Nobelpreisträger Joseph Stiglitz lernen. Im Spon Interview machte er folgenden Vorschlag:

„Mein Vorschlag lautet, dass Länder mit einem positiven Leistungsbilanz-Saldo einen Teil ihrer Überschüsse an den Weltwährungsfonds abführen sollten. Dieser kann dann damit die Konjunktur in Entwicklungsländern ankurbeln oder verhindern, dass in Osteuropa die Wirtschaft kollabiert. „ Quelle Spon

Wie geht es nun weiter?
Harald Schumann vom Berliner Tagesspiegel  will den G20 Gipfel in London  nicht  so einfach  als bloße Show-Veranstaltung abtun.

„(….)Doch so unbefriedigend das Ergebnis auch sein mag, der Londoner Gipfel markiert gleichwohl eine epochale Wende in der Weltpolitik. Denn unübersehbar demonstrierten die versammelten Staatschefs, dass sie die wichtigste Lehre aus der laufenden Weltkrise verstanden haben: Es gibt keine nationalen oder auch nur regionalen Auswege mehr. (…) Was wirklich zählt, ist vielmehr die Einsicht, dass die globale Interdependenz, die gegenseitige Abhängigkeit der Völker und Nationen voneinander, das prägende Merkmal unserer Zeit ist. (…) „  Quelle

Globale Kooperation
In diesem
Zusammenhang und mit der Erkenntnis, dass auf jeden Schuldner ein Gläubiger kommt (und das global verzweigt), bleibt die Hoffnung, dass,  globale Kooperation den globalen egoistischen Wettbewerb ablösen wird. Irgendwann!

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Kopierter Zukunftstraum

Aktion: Wunsch-ZEIT: Am Ende des Tunnels
Attac kopiert die Zeit: So könnte die andere Welt aussehen!

Mit einer perfekten “ Die Zeit“ Kopie berichtet Attac aus der Zukunft. Die andere Globalisierung, ist morgen bei der TAZ als Beilage zu haben. Außerdem ist die Attac-Utopie natürlich auch online zu betrachten. U.a schreibt der Erfolgsautor Harald Schumann „Der globale Countdown“ in diesem Projekt seinen „Tag der Abrechnung“ 

Wird sich „Die Zeit“ wehren?

Lt. der freitag.de  hat die Zeit verlauten lassen, keine rechtlichen Schritte gegen die Urheberverletzter zu unternehmen.

„Die beiden Chefredaktionen und Geschäftsführungen von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT wussten nichts von dieser Aktion, wir sind aber beeindruckt von der Qualität der Kopien. Mein Kollege Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Printausgabe, sagte: “Fälschungen der ZEIT können wir natürlich nicht gutheißen, zumal nicht in dieser hohen Qualität. Am meisten staune ich aber über den großen Aufwand, den man sich hier geleistet hat.  Schön, dass es wenigstens Attac in der Krise noch gut geht.”  Quelle

In diesem Blogbeitrag empfehlen die Zeit-Redakteure den Attac Leser/Innnen interessante Links aus der Echt-Zeit.

Tolles Projekt, trotz Urheberrechtverletzung

Kompliment für dieses tolle Projekt. Kompliment an „Die Zeit“, dass sie diese Aktion, trotz massiver Urheberechtsverletzungen billigen. Somit betreibt der Verlag zurecht ein positives Marketing und würdigt das zeitaufwendige Kritik-Projekt.

Der Zeit Leser Olaf Behnke hatte in einem Kommentar auf der echten -Zeit  seinen Traum gepostet:.

„DIE ZEIT ist das Sprachrohr von Attac.“

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Artikelbesprechung: Wie Kapitalflucht künftig verhindert werden soll

vote!webnews_icon Artikelbesprechung-Harald Schumann-Berliner Tagesspiegel vom 19.01.2009:


USA kämpfen gegen Steueroasen
– Wie Kapitalflucht künftig verhindert werden soll:

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Welchruhrpottforum.de - Der Treffpunkt im Ruhrgebiete Regeln brauchen nun die Finanzmärkte?
              Wir diskutieren im RPF:  Rettungsaktion oder Selbstbedienung

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