1. Anmerkung zum Artikel von Wolfgang J. Koschnick in punkto Euro-Krise

Eigentlich wollte ich die Demokratiekritische Serie von Wolfgang J. Koschnick ursprünglich kommentarlos stehen lassen. Ich bin mit dem Bild was Wolfgnag J. Koschnick  in dieser Serie zeichnet, manchmal sehr skeptisch. Gerade um Meinungsvielfalt zu demonstrieren, habe ich nach Rücksprache mir Sören und Bertram entschieden auf diese Serie aus der Telepolis hinzuweisen.

Allerdings möchte ich das jetzt nicht mehr gänzlich ohne Anmerkungen stehen lassen. (mehr …)

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Deflation in Spanien. Überraschend? Wohl kaum!

Die Preise in Spanien sanken um 0,2%. Die FAZ und auch andere Medien sprechen von einer „Überraschung.“ Aber überraschend kommt das alles nicht.

Die gesamte Eurozone schlendert so um die 0,7% Inflation. Das ist der Durchschnittswert. Die Zielinflation beträgt 2%. Auch in Deutschland geht die Preissteigerungsrate zurück. Während sie im Dezember 2013 noch 1,4% betrug, sank sie im März auf 1,0%.
Neben Spanien befinden sich auch Italien und Griechenland in einer deflationären Abwärtsspirale.
Das bedeutet, dass immer weniger in diesen Ländern investiert wird. Die Haushaltseinkommen in Spanien sind um 10% gesunken. (hwn) (mehr …)

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Preissteigerungen- Differenzierte Betrachtung für die kommenden Lohnrunden nötig!

von Marty Ludischbo
In einem Zweiteiler möchte ich  1:  einen differenzierten Blick auf die Preissteigerungsrate und Einzelhandelsumsätze 2013 werfen – und-  2:  erläutern, warum die differenzierte Betrachtung der Preissteigerungsraten Thema in den kommenden Lohnrunden haben muss.

Teil 1   (Veröffentlichung im Wirtschaft-Blog)

Die meisten von Ihnen haben Bauchschmerzen, wenn sie die statistische Preissteigerungsrate 2013 hören: 1,5% ? . „Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast” ist die übliche Reaktion. Aber die Inflationsstatistik und der Inflationsrechner des Statistischen Bundesamt ist sehr aufschlussreich. Es gestattet ein differenzierten Blick. Die individuelle Preissteigerungsrate ist natürlich ohne Zweifel eine andere, als der statistische Mittelwert.

(hwn)

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Teil 2  (Veröffentlichung im Politik-Blog)

Der differenzierte Blick auf die Preissteigerung lässt folgenden Rückschluss zu:
Für die Tarifrunde 2014, aber auch bei der Mindestlohndebatte, sollte sich diese differenzierte Inflationsbetrachtung im Forderungskatalog wiederspiegeln. Die unteren Einkommensgruppen müssen prozentual mehr von Lohnsteigerungen partizipieren, damit deren individuelle Preissteigerung in Zukunft verhältnismäßig ausgeglichen werden kann.

(hwn)
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Preise- niedrigste statistische Preissteigerungsrate seit der Wiedervereinigung

(Statistisches Bundesamt) Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland Jahresteuerungsrate,property=imageim Jahresdurchschnitt 2009 gegenüber 2008 um 0,4% gestiegen. Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate im wiedervereinigten Deutschland. Eine ähnlich niedrige Teuerungsrate wurde 1999 mit + 0,6% ermittelt. In den Jahren 2007 und 2008 hatte die Jahresteuerungsrate noch oberhalb des für dieGeldpolitik wichtigen Schwellenwertes von zwei Prozent gelegen (2007: plus2,3%; 2008: + 2,6%). Die durchschnittliche Jahresteuerungsrate seit 1999 liegt bei 1,5%. vollständige Pressemitteilung lesen

 

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Deflationsgefahr wächst immer weiter

In den allgemeinen Präferenzmedien, insbesondere in konservativen und marktliberalen Wirtschaftsmagazinen wird ja schon lange die Inflation beschworen.
Momentan ist eine Inflationsgefahr wohl kaum in Sicht. Alles deutet eher auf deflationäre Tendenzen hin.

links großWeitere Artikel hier im Wirtschaftsblog:
Deflationsgefahr deutlich groesser als inflationsrisiken

Wirtschaftsleistung stark ruecklaeufig

Exporteinbruch: Eigentlich kein Grund zum feiern

Diesen Eindruck versucht auch Ralf Streck von der Telepolis, in seinem Artikel „Deflationstendenzen nehmen deutlich zu“ zu beschreiben. Interessant sind auch:,- die im Text eingebauten Verlinkungen.

Bei einer Deflation erhöht sich zwar der Wert des Geldes, was gerade für die Geldbesitzer/Innen von Vorteil ist. Auch bei geringen Lohnerhöhungen, wie im westdeutschen Einzelhandel (NRW:3,5% auf zwei Jahre) könnte sogar ein Reallohnzugewinn bei rumkommen.
Allerdings werden Investitionen zurückgefahren, Kaufzurückhaltung geschürt, da die Verbrauer/innen immer weiter auf fallende Preise warten.
Die Folge:
Kurzarbeit, Massenentlasungen, Firmenpleiten etc. Die Deflationsspirale wird in Gang gesetzt. Die Krise wird immer weiter verschärft. Über Inflationäre Tendenzen würden wir uns dann wahrscheinlich irgendwann freuen.

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"Deflationsgefahr deutlich größer als Inflationsrisiken"

(PM. IMK) Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in einer lange andauernden Rezession mit deflationären Tendenzen stecken bleibt, ist derzeit deutlich größer als die Wahrscheinlichkeit einer mittelfristig stark steigenden Inflation. Trotz aktuell hoher Kreditaufnahme ist die staatliche Konjunkturstabilisierung auch nach dem Abflauen der Krise mit der Geldwertstabilität vereinbar. Darauf weist Prof. Dr. Gustav A. Horn hin, der Wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. „Die aktuellen Daten liefern keine Basis für Warnungen, der Staat treibe die Inflationsgefahr hoch, wenn er zur Stabilisierung der Wirtschaft zusätzliche Kredite aufnimmt“, sagt Horn. (mehr …)

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Kopfschütteln – wie jedes Jahr!

von Marty Ludischbo 
2,2% Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahr!

   … und wie jedes Jahr schütteln die Verbraucher ganz subjektiv den Kopf! … Aber jetzt können die persönlichen Preissteigerungen berechnet werden. Ein Service-Tool des Statistischen Bundesamtes macht es nun möglich!

Wer glaubt wird selig! ……Damit kommt man ja wohl nicht aus! ……..Alleine Milchprodukte sind teilweise 20% gestiegen! …….Und der Sprit erst! …..Die Strompreise fressen mich auf!

All diese Aussagen haben wir alle schon mal gehört oder selbst gesagt, oder? (mehr …)

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