Lufthansa und Ärzte sind mitschuldig! Produktivitätssteigerungen machen krank!

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Jetzt ist es amtlich! Der CO Pilot des Katastropheneinfluges des Germanwings Flug 4U9252 war vor mehreren Jahren wegen akuten Selbstmordgedanken in psychotherapeutischer Behandlung. Das berichtete u.a der Spiegel. Sind Arbeitgeber und Ärzte mitschuldig an dem Tod von fast 150 Menschen?

von Thomas Fackemeier

Der investigative Journalist G.L belegt anhand einer Studie des Robert Koch Institutes, dass bei einer schweren depressiven Episode die Wiedererkrankungsrate sehr hoch ist. Da tragen Ärzte und Arbeitgeber Mitverantwortung, so der Journalist.

Ich möchte aber noch auf einen anderen Aspekt hinweisen: 
Der Faktor Wettbewerb und Arbeitsverdichtung.

Auf dem Flugmarkt herrscht ein unglaublicher Preiskampf.
Kann es nicht sein, dass um Kosten im Wettbewerb zu sparen, Arbeitgeber offensichtlich bei medizinischen Tauglichkeitstests nicht so genau hinschauen?
Außerdem werden gerade bei Piloten bei Ruhezeiten und Dienstzeiten massive Produktivitätssteigerungen abverlangt. Und genau diese Arbeitsverdichtungen führen oftmals zum Burn Out. Diese Krankheit verursacht den Versicherungen unglaubliche Kosten. Wir sehen also:
Wettbewerb und Arbeitszeitverdichtungen machen krank.

Es muss immer erst zu einer Katastrophe kommen, damit die da oben endlich mal wach werden. So oder so. Es ist richtig! Die Arbeitgeber, aber auch die schweigenden Ärzte haben eine Mitschuld an dieser Katastrophe!!


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Keine Abwahl, keine politische Verantwortung in Duisburg

Loveparade-Desaster: Das Abwahlverfahren gegen einen der politischen Verantwortlichen, Adolf Sauerland, ist gestern gescheitert. Die CDU-Fraktion und einige nicht erschienen Grüne haben dafür gesorgt, dass der OB kein Bürgerentscheid gegen ihn zu befürchten hat. (1)
Bis auf weiteres wird das Genehmigungsverfahren rund um das Loveparade-Desaster politisch nicht verantwortet. .  weiterlesen

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Katastrophen, Begriffe und die Bilder

Inzwischen wird in Ameika wieder der kriegerische Ton gepflegt, gerade gegenüber der Ölkatastrophe. Während die Menschen hilflos versuchen den Ausmassen des Desasters Herr zu werden, schreit jeder halbwegs Offizielle in die verfügbaren Midrofone, dqss es ein Krieg ist,- dass wir alle BP sind,- dass wir alle kämpfen müssen, wie gegen den Terrorismus,- dass getötet werden muss: Das Öl, den Ausstoss, nur keiner weiss so recht, wie.

Es ist, um keine Schuld suchen zu müssen, bei allen die Öl benötigt und verbraucht haben,- und auch nicht beio BP. Der Mensch hat schnell begriffen, wer immun gemacht wird. Also, los mit dem Kriegsgeschrei, gegen das Öl, gegen die Natur, gegen alles was damit gerade zu tun hat. Anders kann der Mensch heute wohl nicht mehr, schliesslich wurde er die vergangenen Jahre darauf dressiert.

Wie das inzwischen abgeht, kann hier in englischer Sprache nachgelesen werden:

http://www.uruknet.info/?p=m67344&hd=&size=1&l=e

 

Alle die Bilder

von Katastrophen und Vernichtung, ohne grosse Lieben die alles getragen hätten,- und die uns übergebraten wurden, wenn wir Bilder sehen wollten,- sie sagten uns doch schon, dass die Welt nicht zu retten sein würde. Alle diese Bilder sprachen doch immerzu davon, dass nur einige Wenige überleben würden – überall auf der Welt, die dann ein einziges Chaos sein würde.

Ja, und wir stehen davor, und beschwören unseren Alltag, hier – weit weg von dem Unglück das uns bedroht, und das ganz Andere wiederum verursachten, als wir uns das gedacht hatten. Es ist alles nun viel profaner, aber auch schwieriger. Wenn es denn ein göttlicher Einschlag vom Himmel gewesen wäre — ja, dann… Wir würden zwar auch nichts kapieren, aber immerhin wäre es göttlich, also sowieso nicht fasslich… So haben es die Pfaffen doch immer erklärt.

Aber, nun dieses Öldesaster, so profan aus Meeres- und Erdengrund heraus, das hat nichts Göttliches. Es ist menschengemacht, wie alles, was uns trifft. Es ist von jenen gemacht, die uns immer als erstrebenswerte Leistungsträger vor Augen gehalten wurden, was nun? Naja, alle machen weiter, wie gehabt, rackern sich ab für die Leistungsträger, auch dann, wenn sie weiterhin, und irgendwann endgültig dafür draufgehen.

Und jeder, der geschäftig an uns vorbeieilt mit seinem kurzen Gruss, falls überhaupt, macht klar, dass er keine Zeit hat für Tränen, Bedauern, irgendwelche Gefühle, oder gar Trost. „Warten wir es ab“, sagen sie kurz angebunden, und: „Es bleibt uns ja sowieso nichts anderes übrig“.

„Wirklich nicht?!“ Das wäre der gebotene Aufschrei, aber keiner schreit. Es ist, als hätten sich alle zugedröhnt, um keine Regung mehr aufweisen zu müssen. Getrennte Leben, Feindseligkeiten, oder flüchtige Freundschaften, wechselnde Liebschaften, nebeneinander trottende Ehen, Alltagsroutinen bis zum Abwinken beim bitteren Ende.

Einzelmenschen mit abgetötem Innenleben – gab es dieses Innenleben je? – aber ja. Aha, mag sein… So wollten sie uns haben, die Mächtigen und Habenden dieser Welt, diese ominösen Eliten und Leistungsträger, die uns dauernd eingebläut werden, und auf der Nase herumtanzen, weil sie sich das leisten können. Ab und zu wird mal einer ruhig gestellt, wenn er zu weit gegangen ist, – gegenüber den noch höher stehenden,- das ist aber alles, was sich bewegt.

Es kann sich nichts bewegen, weil alle Menschen dieser Welt sich selber im Stich gelassen haben – vor allem gegenseitig – und vereinzelt wie das winzigste Bruchstück eines Atommoleküls um irgendetwas kreisen, das angeblich den Alltag ausmacht. Wenn einer daran zweifelt, den Sinn des Ganzen in Frage stellt, wird er rasch in sein Teilchendasein zurückgedrängt. Unter Zwangsmassnahmen, wenn es nicht anders zu funktionieren scheint. Manche werden verrückt dabei, und viele schneiden an sich selber herum, bis das Blut fliesst, aber das macht nichts, denn wen interressiert das schon? Nur die Psychiater, die dann wiederum ihre Existenz von solchen Vorgängen abhängig gemacht haben, um daran zu verdienen.

Unser tägliches Brot verschaffe ich mir heute, und so sollen viele Verrückte gedeihen, damit die Herren Psychiater nicht verhungern. Dazu die Psychologen, die für die leichteren Fälle der vereinzelten Verwirrung zuständig sein dürfen. „Herr Psychologe, ich habe eine neue Art Phobie“.
„Aha, und wie äußert sich diese?“
„Ich graule mich vor unserer Kanzlerin…“
Schweigen.

Woanders, in einem anderen Land, graulen sich welche vor anderen Persönlichkeiten. Keiner hört sich ihre drängenden Fragen an, keiner will hören, wie es ist, so zu leben – und jene, die dieses Leben den anderen bescheren, und das alles als Wohltaten verkaufen, wollen es schon gar nicht so genau wissen. Keiner schreit es heraus, welche nützlichen Idioten, welche Massenclowns zu ihrem Amusement, welche berechenbaren Teilchen sie aus uns allen gemacht haben.

Ohja, wir funktionieren, und wir schweigen, lassen unsere Verantwortlichkeiten ruhen, damit sie keine Unruhe stiften. Stattdessen macht sich eine gefährliche Wurschtigkeit breit, in der es – zu vielen schon – egal, wenn nicht sogar recht wäre, wenn uns alle der Teufel, oder wer auch immer holen würde. Die Vernichtung ist salonfähig, und manchen sogar recht. Aber, was werden sie tun, wenn sie denn wirklich eintrifft, auf diese direkt trifft? Geschrei – Gezeter – warum ich?

Viele üben es ja schon, dieses Unsichtbarwerden vor allen anderen. Ich gehe niemanden etwas an, und mich haben andere nichts anzugehen, also. Stimmt, letztendlich krepiert sowieso jeder Einzelne für sich alleine. Auf jene, die das nicht aushalten, warten die Psychiatrien. Das ist darum, dass die anderen alle in ihrem Trott nicht gestört werden, nicht aufgeschreckt, nicht in Panik versetzt, nicht auch…

Jene, die sterben wollen, wissen nicht so recht, warum sie auf der Welt sind. Keiner hat ihnen etwas Vernünftiges dazu gesagt. Da war zuviel Widersprüchliches, das nicht zusammenpasste. Und jeder fast vermittelte ihnen irgendwie, dass es besser wäre, wenn sie nicht existieren würden. Die anderen Funktionierenden alle zeigen es deutlich, dass jeder, der nicht ist, wie sie alle, ihnen die Bürde der Existenzen der anderen gefälligst abzunehmen hat – egal, ob das so einfach geht, oder nicht.

Oh, leben sollen ja alle dürfen, aber wenn es dann eben nicht geht? Schliesslich muss jeder Opfer bringen, oder? „Nein“, sagt eine Frau, „man müßte endlich etwas tun“. Dann verstummt sie erschreckt, denn sie weiss ja auch nicht was zu tun wäre. In jedem kriechen die Ängste hoch, packen ihn und machen sich breit,- jeder muss zusehen, wie er damit selber fertig wird. Ja, wenn es nur um das Tun und Machen gehen würde, für jene Verirrten – um etwas Wartung und Pflege, das wäre ja zu bewältigen. Aber, sie sind so hartnäckig und schwierig, diese Durcheinandergeratenen.

Und alle häufen das Leiden an, Schmerzen auf Schmerzen, Ängste auf Ängste, Elend auf Elend, nur das Mitgefühl stellt sich nirgends mehr ein, so dass sich alles weiter anhäuft, unbemerkt und riesig. Viele spüren nichts mehr davon, sind kalt und hart geworden. Jedes Leben schreit nach Erhaltung, braucht zu essen, zu trinken, – wie lästig. Vor allem für jene ist es lästig, die Menschen nur noch benutzen – aber nichts mehr für sie tun wollen. Den sogenannten Leistungsträgern und Eliten, denen alle anderen nur noch auf den Senkel gehen. Aber, wenn sie dann unter sich wären, wer schafft denen die Arbeiten, die sie nicht tun wollen – nicht tun können?

Der Nachbar sagt, dass er nicht mehr viel zum Leben braucht, denn er sei ein Arbeitstier geworden. am Abend und am Wochenende erledigt er seinen eigenen Kram, und ist zu müde für das, was manche noch Leben nennen. Es ist nicht das Leben, sondern irgendeines unter vielen anderen, für andere. Und einer jener, für die diese Leben stattfinden, hat es nun fertig gebracht, die Erde ein Stück weit zu viel anzubohren, Fehler dabei zu machen. Jetzt spuckt die Erde ihr Inneres auf alle zurück, überschüttet sie mit schwärzlich-braun-roter Ölsülze, scheucht sie mit Gas und Sauerstoffmangel, droht mit Feuer, Wasser…

Vernichtung droht über allen, und sie machen weiter, als wäre es nur ein Mückenstich. Am Ende des Tages geht jeder nach Hause und spürt nichts von dem Chaos, das angerichtet ist. Es ist nicht nur das Öl, die Katastrophen und Bedrohungen darum herum, es ist mehr. Aber keiner will es spüren, es ist zu lästig, stört den eigngefahrenen Trott und das kleine Bißchen an Vergnügen, das noch aus dem Restleben gezogen wird. Und die anderen alle, die schreien wollen, die sich ritzen um ein Gefühl hervorzulocken, die verzweifeln, werden stumm gemacht, damit Ruhe ist. Denn Ruhe ist nach wie vor die oberste Bürgerpflicht.

Wer ist denn noch ehrlich? Kann sich das noch einer leisten? Manche verbergen sich besser, und haben mehr Erfolg damit, – andere eben nicht. Es entstehen Zustände, in denen Menschen nicht alleine sein können, aber auch nicht mit anderen. Sehr schwierig ist das, und hat das Zeug zu Zündstoff für dauerhafte Lärmbelästigung wiederum anderer, denen man damit auf die Hutschnur geht – vor allem, wenn gestritten wird. Und jeder ist irgendwie verloren in dem Ganzen, weil keiner mehr so richtig weiss, was es ist mit dem Leben, mit dem Sein.

Darum geht es ja auch längst nicht mehr, und irgendwann wurde ja auch davor gewarnt. Genauso
wie heute hatte keiner Zeit, darauf zu hören – und nun haben wir sie eben, die Bescherung, und müssen damit existieren, mit dem Haben, statt dem Sein. Also, machen viele Leuite das Beste daraus, wie sie meinen, indem sie das sein wollen, was sie haben.

Manche sind müde ohne Ende, aber sie können nicht schlafen, weil die Träume zu furchtbar sind, von denen sie dann belästigt werden. Wieder andere könnten nur noch schlafen, wenn sie nur nichts mehr von dem Chaos in der Welt erfahren müßten, nichts mehr von den vielen Forderungen an sie erfüllen müßten, – nichts mehr von allem wahrnehmen müßten. Und die Leistungsträger leben feudal, weil sie sonst nichts beweisen könnten, wie sie meinen, und weil sie sich langweilen würden.

Und immer wieder verschiebt der Mensch sein Leben, sein ureigenstes Sein, – sich selber,- bis sich alles andere nur noch wie ein wildes Karusell um jeden Einzelnen herum zu drehen scheint. Nirgends kommt der Mensch an sich so richtig vor, mit etwas das von tatsächlichem Wert wäre. Während die Tage und sogar Jahre wie im Flug zu vergehen scheinen, steht doch mitten drin die Zeit erschreckend still – nichts bewegt sich, ausser dem Zerfall und der Zerstörung,- der Verarmung, innerlich wie äußerlich,- und jeder macht weiter, tut sein Möglichstes, dass alles so weitergeht. Schliesslich kennen die Meisten nichts anderes, letztendlich.

In dieser zwingenden Logik der Lebenroutinen entleerten Seins kann die Welt ersaufen, verpuffen, oder was auch immer, es ist auch nur die zwingende Logik aus allem Getanen und zu Machenden, – man kennt es nicht anders. Sich aufraffen, und dem Wahnsinn etwas entgegen halten – sich selber allem Vernichtungswahn entgegen zu werfen, trauen sich die Menschen nicht. Aber die anderen Opfer alle, die erbringen sie ohne zu Murren, der Logik in den Untergang wird jenen gefolgt, die den Takt dazu vorgeben. Das gewohnte Scheissleben ist wenigstens etwas Vertrautes, da wird vermeintlich durchgeblickt,- das Unbekannte mutet so furchtbar an, dass es gescheut wird, wie vom Teufel das Weihwasser.

Darum ist es so, dass immer einige Wenigere den Vielen das Verderben bringen können.

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