Island- Hoffnung statt Krise

Artikelempfehlung:
Es geht auch anders. Die von der Bundesregierung mitverordnete Austeritätspolitik (radikale Sparpolitik) führt in den betroffenen Ländern zu wirtschaftlichen Rezessionen. Folge: Die Arbeitslosigkeit steigt, soziale Verwerfungen und die Schuldenlast singt nicht.
Das es auch anders geht beschreibt Jens Berger. Am Beispiel Island.

In Island sind die Reichen seit der Krise höher belastet worden. Islands neue Linksregierung hat sich nicht so ohne weiteres von den Gläubigern entmündigen lassen. Sozialprogramme statt Sozialkürzungen. Folge: Die Arbeitslosigkeit ist nicht gestiegen, sondern gesunken.
Die Schuldenlast steigt nicht, sonder singt.

Wie haben die das bloß gemacht?

Island – ein Fanal der Hoffnung in Zeiten der Krise
von Jens Berger
(NachDenkSeiten)

Weiterlesen

Hohe Dividende-trotz Krise und Kurzarbeit

Frankfurt: Die Dax Konzerne haben sich entschieden in der Krise, statt Rückstellungen für ihrer Unternehmen zu bilden, hohe Gewinne auszuschütten. Die Gewerkschaften sind empört. Schließlich befinden sich viele Beschäftigte in Kurzarbeit. DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel kritisiert im Handelsblatt die Vorgehensweise: „Hohe Dividendenausschüttungen bei gleichzeitig geplanten Entlassungen sind grundfalsche Strategien. Das Geld gehört während der Krise ins Unternehmen und nicht auf die Konten von Aktionären und Finanzinvestoren

Netzschau zum Thema

Berliner Tagesspiegel vom 20.04.2009: Üppigige Dividende trotz Krise
Spon vom 30.04.2009:
Dax Konzerne schütten dicke Dividenden aus
IG Metall Bayern (Homepage) vom 21.04.2009: Millarden für die Aktionäre – Kündigungen für die Beschäftigten

Weiterlesen

Alternative Wirtschaftspolitik

MEMORANDUM/Denkschrift 2009

Von der Krise in den Absturz – Stabilisierung, Umbau und Demokratisierung


Krise erfordert Umdenken – Deutschland steckt in der tiefsten Rezession seit 60 Jahren. Die bisherigen Stützungsprogramme, die einzig und allein darauf gerichtet sind, die vorhandenen Strukturen zu konservieren, greifen zu kurz. Die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik fordert ein massives und tabuloses Umdenken. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Volkswirtschaft.

Wichtig ist die Neudefinition von staatlichen Aufgaben. Umfassende Konjunkturprogramme,, Rettungsschirme für Banken und staatliche Bürgschaften für Unternehmen machen nur Sinn,wenn zugleich der soziale und ökologische Umbau des ins Wanken geratenen Wirtschaftssystems

in Angriff genommen wird.

2416851_0ccb65d903_mhier geht zur Downloadseite der Memorandum-Gruppe

Weiterlesen

Abwärts geht es wohl bald..Oder?

Abschwung oder Normalität? Was nun ?
Der Abschwung ist da“, titelt heute die TAZ. Um 0,5% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – preis-, saison- und kalenderbereinigt – niedriger als im ersten Quartal 2008. Während liberale Ökonomen von „Normalität“ sprechen, um somit versuchen, die bevorstehende Krise herunterzuspielen, sieht Ulrike Hermann von der TAZ eine große Gefahr, dass durch unüberlegte Reformideen erneut vor allem Kapitalbesitzer nutzen werden. (mehr …)

Weiterlesen