CDA Chef Laumann legitimiert nachträglich das Fehlverhalten des Duisburger Oberbürgermeister. Sogar die IG Metall Mitgliedschaft setzt er dafür ein.

3 Personen in Duisburg stehen momentan im Mittelpunkt einer örtlichen Auseinandersetzung: Die Hauptdarsteller: Adolf Sauerland, Oberbürgermeister, Karl-Josef Laumann (CDA Vorsitzinder und CDU Oppositionsführer im NRW Landtag) und Jürgen Dzudzek 1. Bevollmächtigterer der örtliche IG Metall im Bezirk Duisburg-Dinslaken. Die IG Metall will ihn, OB Sauerland, nicht am 1.Mai sehen. Hintergrund ist Sauerland Fehlverhalten im Umgang mit der Loveparade Katastrophe. Laumann stützt Sauerland und legitimiert im Prinzip nachträglich das Fehlverhalten des Duisburger Oberbürgermeister.  Um dieses Ziel zu erreichen setzt er sogar seine IG Metall Mitgliedschaft ein, die, so scheint es, dem konservativen Arbeiterführer wohl nichts Wert zu sein.

Rückblick: Juli 2010 Loveparade, mehr als 20 Tote und viele Verletzte.
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland verweigerte sich, die politische Verantwortung für die Loveparade – Katastrophe zu übernehmen, obwohl er als oberster Amtsleiter die Veranstaltung (Trauer und Wut) gegen jegliche Bedenken ausdrücklich wünschte.
Für die meisten Gewerkschaftsmitglieder ist seit dem klar: Sauerland hat nicht mehr die Rückendeckung seiner Bürgerinnen und Bürger. In einem offenen Brief verlangte die IG Metall, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland dem städtischen Empfang zum 1.Mai fernbleibt. CDA Vorsitzender Karl-Josef Laumann (noch IG-Metall Mitglied) schrieb auch einen offen Brief und droht da nun aus der IG Metall austreten. Er unterstellt der IG-Metall Duisburg indirekt einen Nazi-Vergleich formuliert zu haben.
Das scheint völlig aus der Luft gegriffen zu sein.
Durch diese Stütze für Sauerland beteiligt sich Herr Laumann somit an einer weiteren Vergewaltigung von Verantwortungskultur.:
Nämlich, dass gravierende politische Fehlentscheidungen nicht mehr politisch verantwortet werden müssen.
Auch Herr Laumann sollte wissen, dass das Verhalten auch bereits von höchster Stelle sanktioniert wurde. Vom Parteifreund Christian Wulf. Der Bundespräsident legte OB Sauerland Rücktritt nahe und hielt Sauerland bei einem Treffen auf Distanz.(1).
Komisch, dass hier der Vorsitzender der Christlichen Arbeitnehmerschaft nicht protestiert hat.

Ein Kommentar von Marty Ludischbo im Politik Blog:
Laumann legitimiert nachträglich Sauerlands Fehlverhalten

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weitere Netzschauartikel zur
Loveparade-Katastrophe

Quellen 1

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,709531,00.html

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Briefe-von-Bundespraesident-Wulff-an-OB-Sauerland-existieren-nicht-id4185699.html

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bundespraesident-hielt-Abstand-zu-OB-Sauerland-id3703531.html?quelle=staedte::duisburg::rut

 

 

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Laumann stützt OB Sauerland und droht der IG Metall mit Austritt. Damit legitimiert er Sauerlands politisches Fehlverhalten.

So werden Tatsachen verdreht. In einem offenen Brief verlangte die IG Metall, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland dem städtischen Empfang zum 1.Mai fernbleibt. CDA Vorsitzender Karl-Josef Laumann schrieb auch einen offen Brief und droht da nun aus der IG Metall austreten. Er unterstellt der IG-Metall Duisburg indirekt einen Nazi-Vergleich formuliert zu haben.  Diese hohle Kampagne mit Hilfe konservativer Lokalmedien  ist eine unglaubliche Entgleisung des NRW Oppositionsführer. Denn durch dieses Ablenkungsmanöver legitimiert der CDU-Mann einen politischen Fakt: Nämlich, dass gravierende politische Fehlentscheidungen nicht mehr politisch verantwortet werden müssen.

Der IG Metall-Vorsitzende von Duisburg-Dinslaken Jürgen Dzudzek forderte Duisburgs OB-Sauerland auf, die Stadt nicht beim Arbeitnehmerempfang zu repräsentieren, zu dem die Stadt traditionell im Vorfeld des 1. Mai einlädt. In einem offenen Brief verlangt die IG Metall, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland dem städtischen Empfang fernbleibt.„Ein solcher Empfang kann unsererseits nicht durch Sie erfolgen. Unser Vertrauen in Ihre Glaubwürdigkeit und in Ihr Verantwortungsbewusstsein besteht nicht mehr„, heißt es in dem Schreiben (1)
Adolf Sauerland verweigerte sich, die politische Verantwortung für die Loveparde-Katastrophe zu übernehmen, obwohl er als oberster Amtsleiter die Veranstaltung (Trauer und Wut) gegen jegliche Bedenken ausdrücklich wünschte. (mehr …)

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