Kein Auftritt für den jamaikanischen Interpreten Bounty Killer

von Klaus Jetz

Am 19.08.2011 soll in Berlin auf Betreiben des Calabash Clubs der jamaikanische Interpret Bounty Killer, mit bürgerlichem Namen Rodney Price, geb. 12.06.1972, auftreten.

Wir haben das Berliner Polizeipräsidium über den geplanten Auftritt informiert und gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass dem Interpreten keine Bühne geboten wird und dass menschenverachtende Hasslieder, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen, nicht zur Aufführung gebracht werden. Uns scheint in diesem Fall der Tatbestand der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten gem. § 111 StGB und der Tatbestand der Volksverhetzung gem. § 130 StGB gegeben zu sein. Strafbar machen sich auch die Veranstalter. Wir haben auch die Betreiber des Calabash Clubs gebeten, Bounty Killer keine Bühne zu bieten.

In seinem Lied „Another level“ ruft Bounty Killer offen dazu auf, schwule Männer zu verbrennen oder zu ertränken. Auch in anderen Songs ruft er zu Mord an Schwulen auf. Zu Recht wurden mehrere CDs des Interpreten von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert.

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