Nutzerzahlen der NachDenkSeiten gestiegen

Albrecht Müller, Herausgeber NachDenkSeiten:
„Die Nutzerzahlen der NachDenkSeiten haben sich verdoppelt. Vermutlich wegen Infos zu Griechenland. (…) m Durchschnitt des Juni 2015 hatten die NDS täglich 92.000 Besucher. Das ist ein Spitzenwert. Am 29.6. waren es mit 184.979 doppelt so viele, anschließend im Schnitt 143.000. Dieser bemerkenswerte Anstieg des Interesses an den NachDenkSeiten hängt vermutlich damit zusammen, dass wir zu den wenigen Medien gehören, die zu Griechenland einigermaßen fair und objektiv berichten. „

Das finde ich auch. Deshalb hatte ich letzte Woche diesen Beitrag geschrieben und gleichzeitig Werbung für das Politik Blog von Müller/Lieb und Berger gemacht.

Ich hoffe wir konnten mithelfen, Menschen Tipps zu geben, damit sie sich alternativ informieren können

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Medienkonsum und Katastrophenberichterstattung! Wie wir aus Spekulationen eigene Anschuldigungen konstruieren

 Mutmaßungen: Schuld könnten Lufthansa, Ärzte, Produktivitätssteigerungen oder gar die Amis sein.
von Marty Ludischbo

Der Co-Pilot des Katastrophenfluges des Germanwings Flugzeuges 4U9252 war vor mehreren Jahren wegen akuten Selbstmordgedanken in psychotherapeutischer Behandlung. Arbeitgeber und Ärzte hätten das doch wissen müssen, oder? Durfte man so einen Menschen fliegen lassen? Sind Arbeitgeber und Ärzte also mitschuldig an dem Tod von fast 150 Menschen? Oder waren es sogar die Amis?
Man könnte aber auch sagen! Wie wir aus Spekulationen eigene Anschuldigungen konstruieren.

Thomas Fackemeier schrie laut: :

+ Auf dem Flugmarkt herrscht ein unglaublicher Preiskampf. Arbeitsverdichtung macht krank!
+ Es muss immer erst zu einer Katastrophe kommen, damit die da oben endlich mal wach werden.
+ Also: Lufthansa und Ärzte tragen also eine Mitschuld!

Oder?
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Medienkritik: Wie Satire uns zum nachdenken bringt

Varoufakis und der Stinkefinger – Jauch und Böhmermann – Was macht die Macht der bewegten Bilder mit uns.

Medienkritik der Woche
Am Mittwoch sollte es so weit sein. Die Kampagnen Talkshow von Günther Jauch gegen Griechenland vom letzten Sonntag endet mit einer Blamage für Günther Jauch. Eine „gebührenfinanzierte Losershow“ hat den Stinkefinger von Griechenlands Finanzminister Varoufakis gefälscht. Dachten wir, glaubten wir, wünschten wir uns….
War dann wohl doch nicht so. Das Video war eine Medienkritik der besonderen Art:  Durch diese Coup löste der Satiriker Jan Böhmermann eine richtige Debatte aus und brachte einige Medienschaffende zum nachdenken. Zumindest die Progressiven. Selbstkritische Töne aus dem konservativen Lager von Bild, FAZ und CO waren nicht unbedingt zu hören.
Uns alle sollte das folgendes Lehren: Bewegte Bilder, egal ob im TV oder im Internet, haben den größten manipulativen Einfluss auf unserer Wahrnehmung: (mehr …)

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Günther Jauch! Was soll so eine Art von politischer Berichterstattung im gebührenfinanzierten Fernsehen?

Mit einer aus dem Zusammenhang gerissen Aussage wurde der griechischen Finanzminister Varoufakis aufs Glatteis geführt. Wozu? Um einen Meinungstrend zu verfestigen? Ist diese Art von Politik-Talk im öffentlich rechtlichen Fernsehen wirklich noch zu ertragen?

Am Sonntag hatte der Showmaster Günter Jauch in der ARD den griechischen Finanzminister Varofakis zu seinen politischen Talk geladen.
Wer nun gedacht hatte, die deutschen Fernsehzuschauer bekommen nun eine sach-und inhaltsorientierte Diskussion geboten, wurde leider enttäuscht. Allein schon die Sendungsankündigung auf der ARD Homepage : „Der Euro-Schreck stellt sich“ hätte eigentlich schon vermuten können, dass es um Emotionen, Schuldzuweisungen und das übliche, von der Bild-Zeitung angeheizte, Griechenland Bashing gehen wird. (mehr …)

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Opel Bertiebsräte werden bestochen? Kampagne oder Aufklärung?

Die FAZ haute in ihrer Automobilsparte so richtig ein raus. 1500 Euro „Schmiergeld“ sollen an Opel Betriebsräte gezahlt worden sein. Meinungsmache, Kampagne oder Aufklärung?

Dieses BSP passt zu unserem zweiten Teil unserer Serie „Meinungsvielfalt in Blogs?

Ich versuche einmal zu hinterfragen, ob es sich hierbei um Aufklärung eines sog Schmiergeldskandals geht, oder ob es sich um eine Kampagne handelt, die darauf abzielt Stimmung gegen Arbeitnehmervertreterinnen und Vertreter zu machen.

Zunächst die bekannten Fakten oder angeblich bekannten Fakten:
Ich habe das jetzt nicht selber recherchiert. Darum geht es mir auch nicht.

Angeblich sollen Betriebsräte bis 1500 Euro Sonderzahlungen auf ihr bestehendes Gehalt beziehen. Die Rechtslage sieht so aus, dass Betriebsräten keine Benachteiligungen und keine Bevorteilungen entstehe dürfen. Lt. Zeitungsbericht sollen Opel-Betriebsratsmitglieder „eine Funktionszulage (Betriebsratszulage)“ erhalten. Daneben gebe es eine „BR-Ausschusszulage“. Damit soll Mehrarbeit entlohnt werden, die Betriebsräte leisten. In jedem Betrieben gibt es Reglungen, wie Betriebsräte ein Ausgleich gezahlt wird. (mehr …)

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Pressefreiheit? Eine Farce!

Wie wir von Politik, Medien und Wirtschaft an der Nase herumgeführt werden


Netzwerkartikel von Martha Brauch/Blog Muskelkater

Längst hat sich unsere Sprache verändert und die Politik verwendet „geflügelte Worte“, die kaum einer richtig versteht. Wenn z. B. früher von Reformen gesprochen wurde, waren es Verbesserungen für die Bürger. Heute jedoch graust es jedem Einzelnen vor den so genannten angekündigten „alternativlosen“ Umbildungen, die vom Großteil der Bevölkerung als negativ empfunden werden. Längst sind Zeitungen und Fernsehsender unter der Kontrolle von CDU, CSU, FDP und SPD, die auch die vorgefertigten Gesetzestexte der Wirtschaft übernehmen.

Was steckt wirklich dahinter, wenn Meldungen über so genannte notwendige Reformen oder Ereignisse aus aller Welt verkündet werden? Wir haben alle gelernt, dass es immer Alternativen gibt. Aber wer kann schon bei der Fülle nacheinander folgender Botschaften diese verarbeiten und sich darüber Gedanken machen. Nur wer die nötige Ruhe hat, kann sich heute noch informieren, ob es nicht doch andere Möglichkeiten gäbe. Das ist aber nicht gewollt, sonst könnte man auf die Idee kommen, sich dagegen zu wehren. Falls doch, gibt es Beispiele, wie dem Unmut der Bevölkerung zu begegnen ist, wie etwa am 30.09.2010 in Stuttgart im Schlossgarten.
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Medienkritik : Pressefreiheit eine Farce?

Unserer Netzwerpartnerin Martha Brauch hat sich im Blog Muskelkater Gedanken über unsere Pressefreiheit gemacht. der Artikel wird im DNZS Politik Blog cross-veröffentlicht.

Mein Kommentar zum Artikel:
Die Pressefreiheit wird offenbar durch so eine Art „Selbstgleichschaltung“ einiger Mainstreammedien vergewaltigt. Gut, dass es das Internet als Raum für gegenveröffentlichte Meinungen gibt.


Artikel von Martha im Blog/Muskelkater lesen:

Pressefreiheit? Eine Farce!

Eure Meinungen, wer mag im Blog Muskelkater kommentieren:

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ELENA und das Zuspätkommen der Bürgerrechtler! ..und die Verweigerung der Mainstream-Medien

Kommen die Datenschützer eigentlich immer zu spät? Diese Frage habe ich letzte Woche im Politik Blog auf Sticky-Post gesetzt. Hintergrund ist die Sammelklage gegen ELENA
Ich bin der Meinung, dass dieser Vorwurf mir grundsätzlich etwas unberechtigt scheint. Die Krittik, auch an ELENA, fand doch auch im Vorfeld nicht den Zugang in den Relevanten Medien.

Mein Netzwerkpartner Muskelkater stellte zurecht fest, dass man diese Frage durchaus erweitern kann.

Seine Sichtweise:
Denn diese Frage kann man erweitern, indem man statt „Datenrechtler“ einfach folgende einsetzt:

Bürgerrechtler, Natur- und Umweltschützer, Tierschützer, Artenschutzrechtler, Kinderschützer, Tropenschützer, Klimaschützer, Menschenrechtler allgemein und weitere.

Dabei kann das Wort „fast“ getrost gestrichen werden. Denn was heute schützenswert ist und was an vorderster Stelle des Rechts steht, ist das Kapital. Einzig und allein das Kapital braucht keine Rechtfertigung, braucht kein Gericht, um es zu verteidigen. Alles andere steht nur an zweiter oder dritter Stelle, wenn es überhaupt wo steht….
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Meine Antwort:

Ja das stimmt schon. Diese Frage kann man in der Tat erweitern. Es stimmt. Und meine Antwort darauf ist denn auch dieselbe… Bewusstseinsbildung findet natürlich auch oder gerade über Meinungsbildung statt. Interessen und Ansichten gegenüber zustellen, auch in den Header, ist Aufgabe der veröffentlichten Meinung. Es gibt gute Journalisten, auch in den Mainstream, die das machen. Aber sie landen meistens nicht auf den Titelseiten. Das ist das Problem.
Heißt. Machtlose Interessen sind formal machtlos. Aber durch das Internet ist zumindest möglich durch Gegenkampagnen Einfluss auf Korrekturen zu nehmen. Aber es reicht natürlich nicht aus um rechtzeitig zu kommen. Eine bittere Erkenntnis. Aber auch motivierend weiterzumachen.
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