Preissteigerungen- Differenzierte Betrachtung für die kommenden Lohnrunden nötig! (2)

Preissteigerungen spielen auch bei Lohnfindungen eine Rolle. (*1 ) Da die unteren Einkommensgruppen viel höhere Preissteigerungsraten haben (als der durchschnittliche Mittelwert), müssen sie auch prozentual mehr bekommen als die übrigen Einkommensgruppen. Eine soziale Komponente bei der diesjährigen Lohnrunde wäre mehr als gerecht.

Im  Wirschaftsblog habe ich auf  zwei statistische Erhebungen hingeweisen. Zum Einen auf die Inflationsrate 2013 (+1,5%) und zum Anderen auf die Einzelhandelsumsätze.  Heute möchte ich eräutern, warum die differenzierte Betrachtung der Preisteigerungsraten Thema in den kommenden Lohnrunden haben muss. (mehr …)

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Preissteigerungen- Differenzierte Betrachtung für die kommenden Lohnrunden nötig! (1)

von Marty Ludischbo
Nachfolgend möchte ich auf zwei statistische Erhebungen hinweisen. Zum Einen auf die Inflationsrate 2013 (+1,5%) und zum Anderen auf die Einzelhandelsumsätze. Ein differenzierter Blick ist dabei geboten. Denn Preissteigerungen spielen auch bei Lohnfindungen eine Rolle.
(*1 ) Da die unteren Einkommensgruppen viel höhere Preissteigerungsraten haben (als der durchschnittliche Mittelwert), müssen sie auch prozentual mehr bekommen als die übrigen Einkommensgruppen. Eine soziale Komponente bei der diesjährigen Lohnrunde wäre mehr als gerecht.

Die meisten von Ihnen haben Bauchschmerzen, wenn sie die statistische Preissteigerungsrate 2013 hören: 1,5% ? .
„Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast” ist die übliche Reaktion. Aber die Inflationsstatistik und der Inflationsrechner des Statistischen Bundesamt ist sehr aufschlussreich. Es gestattet ein differenzierten Blick. (mehr …)

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Ungemütlich! Egal: Wir haben weiter Hoffnung!

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir haben ein aufregendes ungemütliches Jahr hinter uns gebracht.. Jetzt ist es Ruhr rein-Rhein raus auch noch draußen DNZS WGnass, regnerisch und kalt.
Nach der NSA Affäre und -update- nach den neuesten Enthüllungen (hwn)-fragen wir uns alle: Endet die Hoffnung auf Meinungsvielfalt, die wir mit dem Internet gesehen haben, in einer digitalen Diktatur? (Bsp)
Und was macht Deutschland dagegen?
Die GroKo will die ausgesetzte Vorratsdatenspeicherung wieder einführen. Bravo. da war die Empörung der Politikerelite aus CDU/CSU/SPD wieder einmal nur gespielt!
Es wird bei diesem Thema wohl noch richtig ungemütlich.

Apropos GroKo. Sie ist jetzt im Amt. Unternehmensverbände warnen vor sozialen Wohltaten. Die alter Laier: Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit steht auf dem Spiel. Schwer zu ertragen, denn diese Aussage ist kein Weihnachtsscherz.
Da werden minimalste Verbesserungsvorschläge schon als Wohltaten bezeichnet. Zumal der Mindestlohn soll flächendeckend erst 2017 kommen. Die CSU fordert jetzt schon Ausnahmen.
Und eine Frage , meine Damen und Herren von der GroKo haben wir jetzt schon! Wer kontrolliert eigentlich, dass der Mindestlohn auch tatsächlich bezahlt wird ???…(wenn er denn kommt) … und was ist wenn nicht? Gibt es dann empfindliche Strafen für die nicht zahlenden Betriebe?- Oder müssen die betroffenen abhängig Beschäftigten sich von Fall zu Fall ihr Recht gerichtlich erstreiten? 
Also von wegen Wohltaten. Für viele Menschen bleibt es wohl auch 2014 ungemütlich und ungewiss.

Dabei wollten die meisten Deutschen wohl ein christlich- sozialdemokratische Bündnis. 
Ein „Weiter so “ in Europa mit minimalsten sozialen Verbesserungen haben sie gewählt. Viele dachten wohl, es wird jetzt doch gemütlich. Fragt sich nur für wen? Für die Armen in Europa, insbesondere in Spanien, Griechenland und Portugal wird dieses „Weiter so“ noch mehr Kälte bringen. 

Ein Politikwechsel in Europa ist leider nicht in Sicht.

Aber lassen Sie sich nicht von diesem Beitrag herunter ziehen.  
Bleiben Sie mutig und lassen sich sich bitte nicht die Hoffnung nehmen. Denn dann hätten wir alles verloren.

Wir ziehen uns  jetzt erstmal zurück und werden ab Ende Januar wieder mit Ihnen netzschauen

Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch in das Jahr 2014

Marty Ludischbo, Sörern Kater  & Bertram Rabe
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PS:
Auch die Bloggemeinschaft Aufwärts verabschiedet sich mit dem letzten Monatsartikel dieses Jahres (hwn)

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Mindestlohn erst ab 2016?

Ab 2016? Die Begründung finde ich ja schon merkwürdig. „Die Betriebe müssen sich darauf vorbereiten“ Welche Betriebe meint da denn die Union? Wenn es solche Betriebe geben sollte, die einen Anpassungsprozess benötigen, gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Wir brauchen jetzt eine Lohnuntergrenze. Spätestens Mitte 2014. (wahrscheinlich dem Gesetzgebungsverfahren geschuldet)
2016 halte ich für zu lang.

Union und SPD einigen sich: 8,50-Euro-Mindestlohn kommt wohl frühestens 2016 – Bundestagswahl 2013
http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013/union-und-spd-einigen-sich-8-50-euro-mindestlohn-kommt-wohl-fruehestens-2016_aid_1161347.html?fbc=fb-fanpage-politik

Na ob sich die SPD Basis damit zufrieden gibt?

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Trick 17- das Spiel mit dem Mindestlohn

von Martha Brauch / Blog Gerecht 2010
Super! Frau Merkel spricht nach Jahren großer Abneigung gegen einen Mindestlohn jetzt wenigstens -zum Ärger der Arbeitgeber – von einer Lohnuntergrenze. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt ist irritiert. Für ihn sind solche Überlegungen unserer Kanzlerin „nicht nachvollziehbar und sehr unverständlich“. Ein Mindestlohn gefährde in beträchtlichem Umfang Arbeitsplätze, meinte er im Deutschlandradio Kultur.Die Gewerkschaften zeigen positive Reaktionen und die Friseurmeisterin aus Ostdeutschland, die ihren Mitarbeiterinnen einen Stundenlohn ab 3,51 € bezahlt, ist entsetzt und fürchtet um ihre Existenz. Was für eine Aufregung um eine Mogelpackung par excellence.

Im November 2011 soll über den Vorstoß, eine Lohnuntergrenze für alle Branchen einzuführen, auf dem Parteitag der CDU abgestimmt werden. Die Höhe sollte sich zunächst am Tarifniveau der Zeitarbeit orientieren, der seit dem 1.05.2011 zwischen 6,89 € im Osten und 7.79 € im Westen gesetzlich festgelegt wurde. Er sollte für die Branchen gelten, die bisher keine Tarifverträge hatten. Dazu ist beabsichtigt eine Kommission der Tarifpartner einzurichten.

Damit bleibt die CDU deutlich unter dem Mindestlohn von 8.50 €, der seit Mai 2010 vom DGB gefordert wird und den 10.00 € der Linken.

Schon kommt Kritik aus dem Wirtschaftsflügel der CDU und der FDP. Eine allgemein gültige Lohnuntergrenze sei „ordnungspolitisch nicht vertretbar“ sagte Hans Michelbach (CSU) dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das würde den „Prinzipien der Marktwirtschaft“ widersprechen, für die schließlich die Union stehen würde.

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