Nutzerzahlen der NachDenkSeiten gestiegen

Albrecht Müller, Herausgeber NachDenkSeiten:
„Die Nutzerzahlen der NachDenkSeiten haben sich verdoppelt. Vermutlich wegen Infos zu Griechenland. (…) m Durchschnitt des Juni 2015 hatten die NDS täglich 92.000 Besucher. Das ist ein Spitzenwert. Am 29.6. waren es mit 184.979 doppelt so viele, anschließend im Schnitt 143.000. Dieser bemerkenswerte Anstieg des Interesses an den NachDenkSeiten hängt vermutlich damit zusammen, dass wir zu den wenigen Medien gehören, die zu Griechenland einigermaßen fair und objektiv berichten. „

Das finde ich auch. Deshalb hatte ich letzte Woche diesen Beitrag geschrieben und gleichzeitig Werbung für das Politik Blog von Müller/Lieb und Berger gemacht.

Ich hoffe wir konnten mithelfen, Menschen Tipps zu geben, damit sie sich alternativ informieren können

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Griechenland: Verhandlungen vorerst gescheitert – Ungeheuerliche Propaganda der Leitmedien. Lesen Sie alternativ die NachDenkSeiten

neue Linkempfehlungen zum Thema:
Albrecht Müller: „Der Umgang mit Griechenland zeigt: Die Bürgerlich-Rechtskonservativen haben Europa voll im Griff. Alternativen gibt’s nicht mehr … „ (hwn)

freitag.de/Interview mit Gesine Schwan: Die Politologin Gesine Schwan warnt in der Griechenland-Debatte vor einer Renationalisierung Europas (hwn)

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von Marty Ludischbo

(30.06.2015) Die Verhandlungen über das auslaufende Hilfsprogramm war in der vergangenen Woche vorerst gescheitert. Griechenland hatte angekündigt die offene IWF Rate nicht zu überweisen. hat die offene IWF Rate nicht gezahlt. Am Sonntag lässt das griechische Parlament nach Vorschlag des Premier Alexis Tsipras das Volk über die „Vorschläge“ der „Institutionen“ abstimmen. Die deutschen Leitmedien machen ausschließlich Griechenland für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich. Das ist sachlich falsch und macht mich wütend. Und deshalb müssen die Leitmedien sich den Vorwurf der „Propaganda“ gefallen lassen. Meine Empfehlung. Informieren Sie sich alternativ. Z.B auf den NachDenkSeiten.

Die Kanzlerin kümmerte sich, statt Europa zu retten, erstmal um die 70 Jahre Feier ihre eigene Partei (CDU). Vielleicht hätte sie mal genau hinhören sollen. Eine jungen Frau aus der jungen Union sagte folgendes: „Demokratie ist Dialog und Kompromiss“

Wer ist hier eigentlich kompromisslos? (mehr …)

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Warum es immer wieder gelingt, dass die Vermögenden außen vor bleiben …

Für Investitionen und Krisenbewältigung könnten Vermögensabgaben oder Steuererhöhungen helfen. Beides würde eine überschaubare Minderheit von Reichen und Wohlhabenden betreffen. Und trotzdem ist offenbar eine Mehrheit dagegen. Warum? Eigentlich ganz einfach. Die Minderheit muss einfach eine erfundene Wahrheit transportieren. Nämlich: Die Mehrheit glauben lassen, sie wäre davon betroffen.

Genau deswegen bin ich für den  Beitrag von Jens Berger sehr dankbar.

Titel:
Die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ und ihre „Zwangsabgaben auf Sparguthaben“ (link)

Hier paar Einlassungen meinerseits:
Schon seit längeren gibt es Parallelen zum Bundestagswahlkampf.

Damals suggerierten uns Kampagnen, dass die im Wahlkampf geforderten Steuererhöhungen, die normale Mittelschicht beträfe. Was nach genauem Hinschauen in den Wahlprogrammen von Grüne, Linke, ja gar der SPD, völliger Blödsinn war.
Diesen Blödsinn transportierten nahezu fast alle relevanten Print und TV – Medien, dass am Ende Arbeitnehmer bei der Müllabfuhr dachten, dass sie im Falle einer Rot-Rot-Grünen Parlamentsmehrheit mehr Steuern zahlen müssten.

Jetzt wird suggeriert, dass Vorschläge in Krisenzeiten Vermögende und besonders Wohlhabende zu einer Vermögensabgabe heranzuziehen, auch die kleinen Sparer treffen würde.
Jetzt denkt der gleiche Arbeitnehmer bei der Müllabfuhr: „Wenn meine Ersparnisse für das neue Auto auch besteuert werden soll… Nee dann lassen wir das mal mit der Vermögensabgabe“
Der Unterschied:
Diese Kampagne fahren neben Springer FAZ und Goldverkäufer auch Blogs aus sog. „Alternative Medien“ wie z.B die Deutschen Wirtschafts Nachtrichten (DWN), wie Berger ausdrückte, der „publizistischer Arm“ der rechts-national-liberalen AFD. (Ein Wahlverein aus Wohlhabenden und rechthaberischen Professoren)
Eine Partei, die offenbar auch viele Linke irgendwie gar nicht so schlecht finden und somit wohl auch dieses vermeintlich alternative Medium: Deutsche Wirtschafts Nachrichten.
Lesen Sie deshalb den Artikel von Jens Berger , den wir oben verlinkt haben.

Fazit:
Ob Steuererhöhungen oder Vermögensabgabe – Beide Kampagnen dagegen machen deutlich: Es sollen Menschen vor den Interessen der Reichen gespannt werden, die augenscheinlich Angst haben, dass auch sie „endlich“ einen Beitrag leisten müssen.

ES IST, um mal ein Schlachtruf aus der Finanzkrise zu benutzen, EURE KRISE!

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IMK: Polarisierung von Einkommen destabilisiert die Wirtschaft

NachDenkSeiten - Die kritische Website

Die privaten Vermögen in Deutschland sind zunehmend ungleich verteilt. Das unterstreicht, nach verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen, auch der Entwurf für den neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Die Einkommen haben sich ebenfalls stark auseinander entwickelt. Das ist nicht nur ein Gerechtigkeitsproblem, zeigt eine aktuelle Untersuchung: Die zunehmende Ungleichheit in Deutschland und anderen Staaten hat die Finanz- und Wirtschaftskrise mit verursacht, die bis heute nachwirkt. Zu diesem Ergebnis kommen Dr. Till van Treeck vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung und Simon Sturn von der University of Massachusetts in Amherst.[*]

Materialien zur Armut, zusammengestellt von Wolfgang Lieb.

zum Artikel

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Interview mit Albrecht Müller

Der IG Metall Funktionär Michael Detjen von der IG Metall/Kaiserslautern trifft Albrecht Müller. Albrecht Müller forderte die Gewerkschaften für die zukünftigen Tarifrunden auf mit gesamtwirtschaftlichen Begründungen in die Debatte zu gehen.

Nämlich: Das die Exportüberschüsse der Deutschen Volkswirtschaft zu Gunsten des Defizitabbau anderer Euroländer über kräftige Lohnsteigerungen auszugleichen, um ein stabiles Gleichgewicht in der Wirtschaftspolitik in Europa herbeizuführen.
Außerdem rät Müller den Gewerkschaften mehr für die gesetzliche Rente zu kämpfen und sich nicht einseitig an die SPD zu binden. Müller selbst ist Mitglied der SPD.

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Gustav Horn über Wirtschaftswissenschaft und wirtschaftspolitischen Alternativen

NachDenkSeiten - Die kritische WebsiteHinweis:

Interview Thorsten Hild (Wirtschaftsexperte) mit Gustav Horn, Gustav Horn ( Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)).

Neben den wirtschaftspolitischen Alternativen geht es aber auch um die augenscheinliche Beratungsresistenz innerhalb der SPD. Gustav Horn berät u.a SPD-Chef Sigmar Gabriel.

Gustav Horn: „Ich habe den Eindruck, dass die Wirtschaftspolitik in Deutschland nicht auf der Höhe der Zeit ist.“

veröffentlicht auf den NachDenkSeiten

 

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Ach so! Wir Bloggerinnen und Blogger sind (für schlechten Journalismus) schuld?

Internet-Blogger und „Social Media“ suggerieren eine neue „Wahrhaftigkeit“. Sie haben einen Mythos freier, allgegenwärtiger Informationen geschaffen. Die Folge: klassische Medien und ihre Macher geraten auf die Verliererstraße. ….“
Auf dieses Zitat haben die NachDenkSeiten hingewiesen.

Das hat mir echt die Sprache verschlagen:

Die Projektgruppe zur Vorbereitung dieses 16. MainzerMedienDisputs, bestehend aus Claudia Deeg, Michael Grabenstroer, Professor Dr. Thomas Leif und Thomas Meyer, schreibt in einer Art thematischen Einführung folgendes:

„Der klassische Journalismus leidet. Verleger und Sender sparen. Weniger Geld, weniger Zeit, weniger Sorgfalt. Recherche wird klein geschrieben. All dies unterhöhlt das journalistische Fundament, die Qualität von Zeitungen, Magazinen, Funk und Fernsehen. Demgegenüber suggerieren Internet-Blogger und „Social Media“ eine neue „Wahrhaftigkeit“. Sie haben einen Mythos freier, allgegenwärtiger Informationen geschaffen. Die Folge: klassische Medien und ihre Macher geraten auf die Verliererstraße. Viele Journalistinnen und Journalisten finden sich plötzlich in der Orientierungslosigkeit wieder. Das geht einher mit Verlust ihrer Identität und der ehemals vorhandenen „Deutungshoheit“ im gesellschaftlichen Diskurs…
Quelle NachDenkSeiten- Titel:
Journalisten haben es schwer. Das ist aber kein Grund, die wahren Gründe des Versagens der Medien nicht beim Namen zu nennen

Schuld sind also immer die anderen. Statt mit den Blogcommunitys zu kommunizieren, werden Blogs und ihre Leserinnen verunglimpft.
Wir erinnern nur an den Medienskandal, den die taz letzte Woche aufgeklärt hatte.

Hier zeigte sich, wofür sich einige Journalisten hergeben: Wegen eines guten Essens wird oftmals auf gute Recherche verzichtet.

Meine Damen und Herren Journalist/Innen: Statt Schelte gegen andere ist doch wirklich Selbstkritik angesagt. Einige Taz Journalisten haben das hier getan. Und das ist auch zu begrüßen.
Ein guter Anfang. Nachahmung zwingend notwendig!

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Lobbyisten von Anfang an enttarnen!

Gestützt durch Springers Blatt „Die Welt“ wurde ein Anti Europa Video der rechts-konservativen Plattform „Abgeordneten Check“ verbreitet. Diese rechtskonservative Lobbyorganisation erinnert doch sehr stark an die rechts fundamentalistische marktradikale Tea-Party-Bewegung in den USA. Es ist wichtig, solche Lobbyisten von Anfang an zu enttarnen. Sonst gelten sie noch nach Jahrzehnten als unabhängig – wie die Lobbygruppe „Bund der Steuerzahler“ Dazu auch zwei Artikelempfehlungen aus den NachDenkSeiten

Jens Berger von den NachDenkSeiten schrieb: „Das Portal „Abgeordnetencheck“ verfolgt dabei die Aufgabe, Parlamentarier auf ihre Gesinnungstreue in marktradikalen und wertkonservativen politischen Positionen abzuklopfen – wer bedingungslos die Axt an den Sozialstaat legen will, hat bestanden, wer sich dem neoliberalen Wahn verweigert, fällt durch.“

Parallele Tea-Party-USA:
Grover Norquist bereits  ist ein großer Unterstützer von rechts-konservativen-marktradikalen Ideen. Er ist Chef des Lobbyverbandes „Americans for Tax Reform“ . 277 der 287 republikanischen Abgeordneten und Senatoren im Kongress haben das Gelöbnis des Verbandes unterschrieben, niemals die Steuern zu erhöhen. Norquist bearbeitet die verbliebenen zehn systematisch, auf dass sie ihm auch noch folgen. (Quelle) Abgeordnete, die sich nicht daran halten werden u.a von Murdocks Presse an den Pranger gestellt und/oder  ein/e Gegenkandidat/in installiert.

Eine Bewegung für Deutschland?
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Openleaks – Ab ins Netz und ohne "offenem Visier"

Openleaks startete die Testphase. Anders als bei wikileaks werden keine Dokumente direkt veröffentlicht, sondern für Whistle­blower sichere Leitungen zu Verfügung stellen, damit Informationen anonym weitergeben können.Das Leak -Projekt, das unter anderem mit der TAZ und dem Freitag kooperiert,startet zu einem Zeitpunkt wo der Innenmiweiterlesennister die widerlichen Rechtsanschläge in Norwegen missbraucht und dem „bösen Internet“ das anonyme austreiben will.

 

 

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Openleaks – Ab ins Netz und ohne "offenem Visier"

Openleaks startete die Testphase. Anders als bei wikileaks werden keine Dokumente direkt veröffentlicht, sondern für Whistle­blower sichere Leitungen zu Verfügung stellen, damit Informationen anonym weitergeben können. Das Leak -Projekt, das unter anderem mit der TAZ und dem Freitag kooperiert,startet zu einem Zeitpunkt wo der Innenminister die widerlichen Rechtsanschläge in Norwegen missbraucht und dem „bösen Internet“ das anonyme austreiben will.

Jakob Augstein: Herausgeber- Der Freitag;

„Das System kann Knotenpunkte der Freiheit schaffen, an denen sich eine neue Gegenöffentlichkeit festmachen kann. Openleaks ist die Hoffnung darauf, dass im Netz Räume bestehen bleiben, in denen es nicht um Macht, Sicherheit und Gewinn geht sondern um Demokratie.“

Quelle: Freitag.de

 

Reiner Metzger, stellvertretender Chefredakteur der taz:

„Der Journalismus ist angewiesen auf mehr oder weniger anonyme Tippgeber. Das Abzweigen von Dokumenten wird aber durch immer neue Überwachungstechniken in Unternehmen oder Behörden zunehmend erschwert. Mit Openleaks haben wir nun eine Möglichkeit, dem etwas entgegen zu setzen.“

Den Zugang zu Openleaks auf taz.de wird freigeschaltet unter
https://leaks.taz.de

Quelle taz.de

Dem Innenminister Friedrichs wird das gar nicht gefallen. Der rechts-konservative Hardliner versuchte letzte Woche, zwei Wochen nach den widerlichen Anschlägen in Norwegen, in einem Interview mit dem SPIEGEL Kapital aus dem Fall Breivik zu schlagen. Nicht die rechtspopulistische Hetze als solche, sondern das Internet trage die Verantwortung für die „Radikalisierung des Einzeltäters“, so die Quintessenz des Interviews.

Netzschauen Sie hier auch den Beitrag von jens Berger auf den NachDenkSeiten
:
Jens Berger: „Es lebe die Anonymität“


Fazit zum Start von Openleaks:
Ich habe als Herausgeber der Netzschau letztes Jahr den Appell gegen die Kriminalisierung von Wikilaeks mit unterstützt.
Natürlich gab und gibt es Kritik an dem Projekt wikileaks.Harald Schumann vom Berliner Tagesspiegel machte deshalb zu Recht deutlich: „Assange verweigert die Transparenz, die er fordert“

Openleaks soll transparenter werden. Das verspricht der Gründer Daniel Domscheit-Berg in einem TAZ-Interview. Ob das Projekt hält, was es verspricht werden wir beobachten. Jetzt erst mal ab ins Netz.

Fazit zum Innenminister und seinen „Offenem Visier“
Anonymität ist ein demokratische Garant für abhängig lebenden Menschen. Offenheit muss ein Mensch sich leisten können. Arbeitnehmer/Innen, die  nur den einen Job haben, können es objektiv es sich eben nicht leisten mit „offenem Visier“ ihre Meinung kund zu tun. Und was ist mit Arbeitnehmern, die mit Zivilcourage Missbrauch in ihren Firmen aufdecken wollen?
Natürlich kann unter dem Schutz der Anonymität missbrauch betrieben werden. Ohne Zweifel. Das gilt aber eben nicht nur für das Internet. Ein Randalierer im Fußballstadion z.B handelt auch, anonym, aus dem Schutz der Menge heraus. Aber müssen deshalb nun alle Fußballfans Namensschilder tragen oder sich vorher vom Polizeipräsidenten chipen lassen ?

Fakt ist. Wer die Anonymität verbieten will (Was auch im Netz gar nicht geht ohne aufwendige Netzsperren) will prinzipiell die demokratische Mitgestaltungskultur der kleinen Frauen und Männer. beseitigen und in Wahrheit filtern, zensieren und überwachen. Alles andere sind scheinheilige Vorwände.

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Was ist Openleaks?

Links:
Taz.de: Openleaks stratet mit TAZ -Beteiligung
Openleaks-Wikipedia
Homepage Openleaks

Blog2Blog

Netzpolitik org. Ein weiterer Rückschlag für Whistleblower

 

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