"Aktion Fair-Play" – Europaweite Demo am 31.03.2012

Die Gruppe „Aktion Fair Play“ wurde gegründet um deutschlandweit gegen das grausame Morden an Straßentieren in der Ukraine im Vorfeld der EM 2012 zu protestieren.

Es haben sich viele Menschen in den meisten großen Städten zusammen gefunden um gegen die Tötungsaktion in der Ukraine zu protestieren… Dank FB und anderen grossen Communitys konnten die Mahnwachen bisher zügig organisiert werden.

Am 31.03.2012 findet eine europaweite Demonstration statt.

Dazu gibt es hier ein Video auf youtube:

weiterer Artikel zum Thema hier im Öko-Blog

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Aktion Fairplay EM 2012 ohne Tiermorde – Team Essen hat gerufen….

von Alexandra Ronsiek Erst-Veröffentlichung: Tierheimzeitung vom Tierheim Essen

… und viele viele Mitstreiter im Kampf gegen den bestialischen Hundemord in Vorbereitung zur EM 2012 und Essener Aktion fair PlayBürgerinnen und Bürger sind gekommen. Es war ein bitterkalter Samstag Morgen heute, als eine Handvoll Essener Fair Player die Infostände am Rüttenscheider Stern aufgebaut hat. Wochenlange Vorbereitungen zur deutschlandweiten Informations- und Demonstrationsveranstaltung am 11.02.2012 sind diesem eiskalten aber sonnigen Samstag vorausgegangen.

Unterstützt vom Deutschen Tierschutzbund und dem Europäischen Tierschutzbund sowie vielen lokalen Tierschutzvereinen – allen voran dem Tierschutzverein Groß Essen e.V. – sind wir tief betroffen von den noch immer anhaltenden Tötungsaktionen in der Ukraine aber auch hoch motiviert auf die Strasse bzw. den Rüttenscheider Stern gegangen um die Bürger zu informieren.

Oft kam die Frage auf – was hat den Fußball oder die EM 2012 mit Hundemord zu tun?
Viele Menschen wissen immer noch nicht, dass um für das Sportereignis des Jahres 2012 – die EM in Polen und der Ukraine in der Ukraine ein von Straßenhunden gesäubertes Straßenbild präsentiert werden soll. Die Tiere werden erschlagen, vergiftet. verstümmelt und oft noch lebendig in mobile Krematorien geworfen, in denen Sie dann bei vollem Bewusstsein qualvoll verbrennen.

Was hat dies mit Sport und Fair Play zu tun??
Wir haben heute am 11.02.2012 in 17 deutschen Städten dazu beigetragen, dass die Menschen nun wissen, was dem Eröffnungsspiel das am 08.06.2012 vorangeht. Es liegt an uns allen zu schweigen oder die Stimme zu erheben und den Verantwortlichen bei der UEFA, in der Ukraine und den Sponsoren NEIN zu sagen.

Der 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins gross Essen e.V. Herr Holler hat in seiner Begrüßungsansprache nochmal sehr deutlich gemacht, wie mit den Tieren auch in Rumänien, Bulgarien, Südeuropa und sonst wo auf der Welt umgegangen wird. Es fehlt einfach der Respekt vor unseren Mitgeschöpfen. Bewegend waren seine Worte, als er von eigenen Erlebnissen und Eindrücken, die er während eines Rumänien Aufenthaltes gesammelt hatte berichtete.

Nicht nur ich hatte an diesem Tag mehr als einmal Tränen in den Augen…..

Besondere Empathie zeigten Kinder und Jugendliche sowie die älteren Bürger, die geprägt vom 2. Weltkrieg wissen wie grausam der Mensch sein kann. Spontan haben sich Passanten jeglicher Nationalitäten uns angeschlossen und sich Plakate umgehangen und Unterschriften gesammelt .

Mit uns haben auch – der Arbeiter Samariter Bund mit einem Teil seine Rettungshundestaffel Ruhr, die 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins groß Essen Stefanie Kranjc, Rütters Dogs Coach Susanne von Strünk mit ihren Schulhunden, Sandra Pauly von der Firma Reico, Christos und Dieter die mit ihrer wunderbaren Musik die Menschen verzaubert und zu Tränen gerührt haben und Marc der 10jährige Junge der sehr einfühlsam und charmant erwachsenen Menschen erklärt hat warum der Hund der beste Freund des Menschen ist – gefroren. Mein Dank gilt ihnen und all den anderen.

„Ich hoffe,dass der Mensch umdenkt“

Müde erschöpft und durchgefroren schreibe ich nun immer noch aufgewühlt von den vielen positiven Gesprächen und bewegenden Begegnungen diesen Bericht. Ich hoffe, dass all dies bewirkt, dass der Mensch umdenkt und nicht für Fussball, den Eurovision Song Contest oder „saubere“ Touristenzentren den Respekt vor anderen Lebewesen verliert und sie als das behandelt was sie sind – unsere Mitgeschöpfe und unsere besten Freunde.

Wir konnten Petitionslisten mit nahezu 1200 Unterschriften aus Essen einreichen und werden am 31.03.2012 europaweit gemeinsam mit Polen, Österreich, der Schweiz, Italien,Griechenland und Ungarn den Strassentieren unsere Stimme geben und sagen NEIN zum Hundemord für die EM 2012 in der Ukraine.

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Dieser Bericht wird in der Tierheimzeitung vom Tierheim Essen veröffentlicht. Sa. H. hatte uns den Artikel via email zur Verfügung gestellt und mündlich bestätigt, dass die Rechtsinhaberin mit der Veröffentlichung einverstanden ist.

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weitere Infos:

Aktion Fair Play

Am 31.03.2012 wird in ganz Europa noch einmal eine Demo stattfinden: Dazu gibt es hier ein Video auf youtube

Facebook-Aktion Fair Play

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Foodwatch: "Wie Finanzjongleure die Preise in die Höhe treiben"

  • Eine Information von foodwatch e.V.

    Es ist ein unmoralisches Spiel mit einigen wenigen Gewinnern – und vielen Verlierern: Investmentbanken spekulieren an den Börsen weltweit mit Agrar-Rohstoffen und treiben damit die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe. Was für Spekulanten und Banken ein lukratives Geschäft ist, hat vor allem für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt verheerende Folgen: Die steigenden Preise verursachen zusätzlichen Hunger. Spekulanten machen sich damit mitschuldig an der beschämenden Hungerkrise. weiterlesen im Öko-Blog

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Wie Finanzjongleure die Preise in die Höhe treiben

  • Eine Information von foodwatch e.V.

    Es ist ein unmoralisches Spiel mit einigen wenigen Gewinnern – und vielen Verlierern: Investmentbanken spekulieren an den Börsen weltweit mit Agrar-Rohstoffen und treiben damit die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe. Was für Spekulanten und Banken ein lukratives Geschäft ist, hat vor allem für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt verheerende Folgen: Die steigenden Preise verursachen zusätzlichen Hunger. Spekulanten machen sich damit mitschuldig an der beschämenden Hungerkrise.

    Das alles geschieht auch mit dem Geld, das wir in Pensionsfonds und Lebensversicherungen stecken oder an gemeinnützige Stiftungen spenden. Versicherungen, Stiftungsverwalter und Banken wetten damit auf die Preise für Nahrungsmittel wie Mais oder Weizen. Dick im Geschäft: die Deutsche Bank, eine der größten Investmentbanken der Welt.

    foodwatch fordert: Schluss damit! Die einflussreiche Bank soll mit gutem Beispiel vorangehen und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Machen Sie daher jetzt Druck: Schreiben Sie direkt an Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, und fordern Sie ihn jetzt auf, die unmoralische Zockerei mit Lebensmitteln zu beenden:

    eMail-Aktion: Hände weg vom Acker, Mann

    Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen liegt voll im Trend. Kapitalanleger investieren Milliarden in die von den Investmentbanken und Hedgefonds aufgelegten Papiere für Wetten mit Rohstoffen. In dem ausführlichen Report „Die Hungermacher“ hat foodwatch die Auswirkungen dieser globalen Rohstoffspekulation untersucht. Das Ergebnis: Die weitgehend unregulierte Zockerei führt zu enormen Preissteigerungen. Vor allem die Menschen in Entwicklungsländern, die bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Essen ausgeben müssen, leiden darunter. Jede Verteuerung bei Nahrungsmitteln ist für sie eine existenzielle Bedrohung. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln 40 Millionen Menschen zusätzlich zu Hunger und absoluter Armut verdammt.

    Und die Preiswetten haben völlig überhandgenommen: An einzelnen Börsentagen werden hochspekulative Verträge über das Volumen einer gesamten Jahresernte gehandelt.

    Die Politik sieht dem Treiben im globalen Rohstoff-Kasino bisher weitgehend tatenlos zu. Die Lobby der Finanzindustrie wehrt sich erfolgreich gegen eine schärfere Regulierung ihrer Spekulationsgeschäfte. foodwatch fordert die Politik auf, dem unregulierten Treiben auf den Finanzmärkten ein Ende zu setzen.

    Gleichzeitig wollen wir Druck auf die Finanzindustrie machen. Josef Ackermann ist nicht nur Chef der Deutschen Bank, sondern als Präsident des Weltbankenverbandes IIF auch der mächtigste Lobbyist der Weltfinanzindustrie. Wir fordern Herrn Ackermann auf, ein wichtiges Zeichen zu setzen und die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beenden. Schreiben auch Sie jetzt direkt an Josef Ackermann:

    eMail-Aktion: Hände weg vom Acker, Mann

    Klicken Sie sich rein,

    Ihr foodwatch-Team

    PS: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns.
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  • Blog2Blog
    Dieser Netzwerker  hat mich auf diese Aktion aufmerksam gemacht:

  • Martin Schnackenberg, Herausgeber Blog: Muskelkater

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Jetzt wissen wir es genau: AKW-Moratorium ist lt. Brüderle nur Wahlkampf-Taktik

Wer hätte das wohl gedacht? Nun hat Wirtschaftsminister Brüderle laut „Süddeutscher Zeitung“ vor Spitzenmanagern unverblümt eingeräumt: Schwarz-Gelb nimmt die Meiler vor allem wegen der anstehenden Landtagswahlen vom Netz.(1)

Die meisten kritischen Politikbeobachterinnen und Beobachter vermuteten ohnehin, dass die schwarz/gelbe Regierung wahrscheinlich kein Moratorium geschaffen hätten, wenn wir uns nicht in einem Superwahljahr befinden würden. Jetzt wissen wir es Schwarz auf Weiß, wenn die Quellen der Süddeutschen Zeitung stimmen:

Quellen 1-2

http://www.sueddeutsche.de/politik/atompolitik-und-landtagswahlen-bruederle-und-die-bosse-1.1076394

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,752847,00.html

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weitere DNZS-Artikel

NGO´s forder: „Abschalten“


aus dem Netzwerk

Blog Muskelkater: Atomkraft: Nach der Wahl geht es weiter

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Kanzlerin und Energiekonzerne wollen beruhigen. NGO´s fordern: Abschalten!

Banner Blog öko u natur(Atompolitik) Die Bundesregierung will die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vorübergehend aussetzen. Angesichts der Reaktorkatastrophe in Japan werde es ein drei Monate dauerndes Moratorium geben, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag in Berlin. (1)

Diese Meldung ist sozusagen,Ruhr rein,Rhein raus, die Meldung des 14.03.2010. Warum denn nur für 3 Monate, fragen sich da die mündigen Leserinnen und Leser?
Die Sicherheit aller deutschen Atomkraftwerke müsse rückhaltlos und vorbehaltlos überprüft werden. „Alles gehört auf den Prüfstand“, sagte Merkel. (1)

Oder wollen Kanzlerin und Energiekonzerne das verängstigte Wählervolk vor den kommenden Landtagswahlen beruhigen ?

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Kanzlerin und Energiekonzerne wollen beruhigen. NGO´s fordern: Abschalten!

(Atompolitik) Die Bundesregierung will die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vorübergehend aussetzen. Angesichts der Reaktorkatastrophe in Japan werde es ein drei Monate dauerndes Moratorium geben, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag in Berlin. (1)

Diese Meldung ist sozusagen,Ruhr rein,Rhein raus, die Meldung des 14.03.2010. Warum denn nur für 3 Monate, fragen sich da die mündigen Leserinnen und Leser?
Die Sicherheit aller deutschen Atomkraftwerke müsse rückhaltlos und vorbehaltlos überprüft werden. „Alles gehört auf den Prüfstand“, sagte Merkel. (1)
Die Betreiber geben sich selbstverständlich gegenüber der Kanzlerin kooperativ. In einer Pressemitteilung des Atomforums heißt es:

„Die Betreiber der deutschen Kernkraftwerke stehen in engem Austausch mit der deutschen Bundesregierung und werden, wenn gewünscht, alle ihnen zur Verfügung stehenden technischen Mittel bei der Bewältigung der schwerwiegenden Situation im Kernkraftwerk FUKUSHIMA bereitstellen.“ (2)

Oder wollen Kanzlerin und Energiekonzerne das verängstigte Wählervolk vor den kommenden Landtagswahlen beruhigen ?
Spiegelfechter Jens Berger von den NachDenkSeiten spricht in seinem neuesten Beitrag von „Kernschmelze für die Union„:

„Natürlich wissen auch Unions-Politiker, dass die deutschen Kernkraftwerke keinesfalls so sicher sind, wie man es in Sonntagsreden gerne darstellt. Doch die Union ist Deutschlands Atom-Partei und entscheidet stets im Sinne der Kraftwerksbetreiber. Den Energiekonzernen nützt es jedoch nichts, wenn die Union in Nibelungentreue die politische Kernschmelze erleiden muss und Wahlen verliert.“ (3)

In einer gemeinsamen Presserklärung von .ausgestrahlt, BUND, Campact, ContrAtom, NaturFreunde Deutschland, Robin Wood, AG Schacht Konrad, attac sagten die Organisationen u.a:

„Das Anti-Atom-Bündnis erklärt: „Es reicht nicht aus, die Laufzeitverlängerungen bis nach den Landtagswahlen auszusetzen. Wir fordern die endgültige Stilllegung der Atomkraftwerke. Die Schwachstellen sind den Behörden doch längst bekannt. Da muss nichts geprüft werden, sondern abgeschaltet. Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, jetzt auf die Straße zu gehen und dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung nicht mehr lavieren kann, sondern sich endlich vom Abenteuer Atomkraft verabschiedet.“ “ (4)

Quellen 1-4

http://www.derwesten.de/nachrichten/Regierung-setzt-Laufzeitverlaengerung-fuer-drei-Monate-aus-id4419613.html

http://www.rwe.com/web/cms/de/37110/rwe/presse-news/pressemitteilung/?pmid=4005971

http://www.nachdenkseiten.de/?p=8672#more-8672

http://www.ausgestrahlt.de/presse/artikel/4eeee49044/anti-atom-bewegung-plant-in-den-naec.html

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Aktion campact.de: ABSCAHLTEN!

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Aktion Campact: Nein zu Gentechnik im Saatgut!

Freitag nächster Woche stimmt der Bundesrat darüber ab, ob Saatgut künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein darf. Fordern Sie Ministerpräsident Mappus auf, gegen die Gensaat zu stimmen. Unterzeichnen Sie den Appell!

Vor drei Wochen kippte die EU die Nulltoleranz für nicht zugelassene Gentechnik in Futtermitteln. An diesen Erfolg will die Gentechnik-Lobby jetzt anknüpfen: Auch Saatgut soll in Deutschland künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein dürfen. Gentechnik würde sich dadurch unkontrolliert verbreiten – und in unserem Essen landen. (mehr …)

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„Wer hat eigentlich den Vertrag geschrieben?“

ausgestrahltZum „Monitor“-Bericht über die Pläne der Bundesregierung, auf sicherheitstechnische Nachrüstungen der AKW weitestgehend zu verzichten, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

Atomkraftgegner fordern die unverzügliche Anwendung des neuen Kerntechnischen Regelwerks für alle Reaktoren
„Noch Anfang der Woche, bei der Präsentation ihres sogenannten Energiekonzepts, hat Bundeskanzlerin Merkel behauptet, die Sicherheit der AKW habe ‚oberste Priorität‘, Umweltminister Röttgen stellte umfangreiche Nachrüstungen der Meiler in Aussicht. (mehr …)

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Nur 9 von 30 DAX-Manager für Atomenergie

ausgestrahlt Atomkraft-Befürworter auch unter Spitzenmanagern in der Minderheit.
Zum heute in vielen Zeitungen als Anzeige veröffentlichten „Energiepolitischen Appell“ erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Das Interessante an diesem Appell ist, wer ihn alles nicht unterschrieben hat: Manager von lediglich 9 der 30 DAX-Unternehmen stehen unter dem Aufruf für mehr Kohle und Atom. Da man davon ausgehen kann, dass die Initiatoren des Appells in allen DAX-Unternehmen nachgefragt haben, bedeutet dies, dass eine klare Mehrheit von 21 Vorstandsvorsitzenden nicht unterschreiben wollte.

Deshalb ist es eine absolute Fehlinterpretation, wenn nun behauptet wird, die deutsche Industrie stünde hinter der Atomwirtschaft. Umgekehrt ist es richtig: Selbst unter Spitzenmanagern haben Eon, RWE und Co nicht genügend Rückhalt für ihren aggressiven Atomenergie-Kurs.

Nachdem die Unterschrift von IGBCE-Chef Michael Vassiliadis peinlicherweise mit veröffentlicht wurde, obwohl er den Appell nicht unterschrieben hat, und wieder zurückgezogen werden musste, steht nun fest, dass kein einziger Gewerkschaftsvertreter die Initiative unterstützt.

Auch die Namen von weiteren Unterstützern sprechen Bände: Dass Bahnchef Grube unterzeichnet, hängt direkt damit zusammen, dass die Deutsche Bahn Mitbetreiber des maroden AKW Neckarwestheim ist. Oliver Bierhoff, einzig wirklich promienter Unterzeichner außerhalb der Wirtschaft, ist insofern befangen, als sein Vater lange im RWE-Management tätig war.

Dass einige Unionspolitiker, die sich schon seit Monaten wie der verlängerte Arm der Atomlobby im Bundestag aufführen, jetzt ganz hochoffiziell per Zeitunganzeige deutlich machen, dass sie sich nicht als Volksvertreter, sondern eher als Teil der Atomwirtschaft verstehen, ist nur entlarvend.“

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.

Quelle: Pressemitteilung www.ausgestrahlt.de

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