Tarifpolitik! Rein in die Gewerkschaften und Einfluss nehmen!

Ist es richtig, wenn organisierte Arbeitnehmer/Innen murren, wenn Kollegin und Kollege Nichtmitglied die gleichen tariflichen Leistungen bekommen , wie die zahlenden Gewerkschaftsmitglieder? Und was hat Offener Briefdas alles mit der Agenda 2010 zu tun?

Eine Entgegnung auf die Frage von Thorsten Hild: Paywall für Nicht-Gewerkschaftsmitglieder?

Meinen offenen Brief an Thorsten Hild im Politik-Blog weiterlesen
(hwn)

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Rein in die Gewerkschaften und Einfluss nehmen!

Ist es richtig, wenn organisierte Arbeitnehmer/Innen murren, wenn Kollegin und Kollege Nichtmitglied die gleichen tariflichen Leistungen bekommen , wie die zahlenden Gewerkschaftsmitglieder? Und was hat das alles mit der Agenda 2010 zu tun?

Eine Entgegnung von Marty Ludischbo auf die Frage von Thorsten Hild: Paywall für Nicht-Gewerkschaftsmitglieder?
(hier zunächst den Text von Thorsten Hild netzschauen)


Offener BriefHallo Thorsten Hild,

Ihre oben zitierte Fragestellung hat mich ein wenig aufgewühlt und veranlasst einige Anmerkungen zu Ihrem Beitrag zu machen. (mehr …)

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Gesundheit: Was sagt die christliche Arbeitnehmerschaft?

Herr Laumann! Wollen Sie und die CDA an der Seite des Wortbruchs stehen?
Lassen Sie  die Kranken und Versicherten mit den steigenden Gesundheitskosten alleine?

BriefWir wollen wissen, wie sich die christlichen Arbeitnehmer/Innen zur Röslerischen Gesundheitspolitik positionieren. Bisher hören wir recht widersprüchliche Aussagen.
Die CDA in Bochum hat sich gegen den Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung positioniert. Ruhr rein, Rhein raus hören wir, dass der CDU Sozialflügel „Front“ gegen die Vorschläge von Minister Philipp Rösler machen will.  Der Vorsitzende der Christlichen Arbeitnehmerschaft, Karl-Josef Laumann, möchte aber wiederum die Pläne aus dem Gesundheitsministerium mittragen. Wir haben Herrn Laumann einen Brief geschrieben und erbitten um Rückmeldung!
(Foto Lizenz- siehe Fußnote)   (mehr …)

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Nokia-Offener Solidaritästsbrief

Offener Brief an alle Nokia Beschäftigte

Liebe Beschäftigte von Nokia in Bochum!

In Eurem Kampf gegen euere fast schon entschiedene Werksschließung muss ich eindeutig Position beziehen.
Ich bin empört darüber, dass ein rentabler Standort von heute auf morgen und das mit Hilfe von Steuergeldern geschlossen wird. Das darf eine soziale Gemeinschaft nicht dulden und akzeptieren.
So eine Marktwirtschaft stelle ich mir nicht vor, wo Menschen wie Nummern an einem anderen Ort ausgetauscht werden. Natürlich freue ich mich über jeden Arbeitsplatz der in den armen ost-europäischen Ländern geschaffen wird. Jeder hätte verstanden, wenn mit Expansion auf eine gestiegene Nachfrage reagiert worden wäre. Aber das was hier bei uns in Bochum, bei euch bei Nokia passiert ist nur mit Gier und Verantwortungslosigkeit zu erklären.

Ich fordere alle Medienmacher auf sich eindeutig für oder gegen diese Art von Marktwirtschaft Stellung zu beziehen. Pro oder Contra.
Es muss auch in einer Öffentlichen Diskussion geklärt werden, ob wir in Deutschland und in Europa Unternehmen subventionieren dürfen ohne eine verpflichtende soziale Verantwortung einzufordern.
Es muss geklärt werden welche Unternehmenskultur und Ethik wir gesellschaftlich akzeptieren, tolerieren oder ablehnen.
Weiterführend muss die Gesellschaft an die Politik Signale senden, wie wir als Gesellschaft mit eine Unternehmenskultur álá Nokia in Deutschland und Europa politisch umgehen wollen.
Das ist eine Diskussion, die dringend breiter geführt werden muss.

Außerdem muss sich Nokia mit euren gewerkschaftlichen Vertretern an den Verhandlungstisch setzen, ihre Unternehmensentscheidung überdenken, um eine tragfähige Lösung für eure Arbeitsplätze in Bochum zu finden.

Ich unterstütze Euren Protest und wünsche vom Herzen alles Gute, viel Glück und Solidarität.

Beste Grüße

Euer Marty Ludischbo/Herausgeber Dnzs-Die Netzschau

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