Preise- niedrigste statistische Preissteigerungsrate seit der Wiedervereinigung

(Statistisches Bundesamt) Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland Jahresteuerungsrate,property=imageim Jahresdurchschnitt 2009 gegenüber 2008 um 0,4% gestiegen. Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate im wiedervereinigten Deutschland. Eine ähnlich niedrige Teuerungsrate wurde 1999 mit + 0,6% ermittelt. In den Jahren 2007 und 2008 hatte die Jahresteuerungsrate noch oberhalb des für dieGeldpolitik wichtigen Schwellenwertes von zwei Prozent gelegen (2007: plus2,3%; 2008: + 2,6%). Die durchschnittliche Jahresteuerungsrate seit 1999 liegt bei 1,5%. vollständige Pressemitteilung lesen

 

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Kurzarbeit mildert vorübergehend ab….

….. sicher nicht schön für die Betroffenen, aber dadurch wurden die radikalen Auswirkungen durch die Krise vorübergehend abgeschwächt. Das zeigt auch die aktuelle Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes!

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hatten im ersten Quartal 2009 rund 39,9 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Die Zahl der Erwerbstätigen lag damit erstmals seit drei Quartalen wieder unter der Marke von 40 Millionen. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres ergab sich noch ein geringer Zuwachs von 48 000 Personen oder 0,1%. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die vermehrte Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit die negativen Effekte der Rezession auf die Entwicklung der Erwerbstätigkeit abgemildert hat.
Die ganze Pressemitteilung

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Erzieher/Innen streiken für ihre Gesundheit

DNZS Logo35Es geht diesmal nicht um Geld, sondern um die Gesundheit. Dafür treten die Erzieher/Innen von kommunalen Einrichtungen in den Ausstand.
Pressemitteilungen zum Thema: verdi Homepage, VKA Homepage

Um was es genau geht, lässt sich gut in FR-Online nachlesen

PS: Betroffene Streikende, Dienststellenleiter/Innen, Arbeitgebervertreter/Innen oder betroffene Eltern können uns helfen genauere Informationen zu diesem äußerst interessanten Tarifkonflikt geben. Nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion oder schreiben Sie uns einfach eine eMAil: redaktion@dnzs.de

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Berlin: Gewerkschaftsmitglieder stimmen Ergebnis zu

DNZS Logo35Berlin: Die Berliner/Innen müssen mit keinen weiteren Einschränkungen im Öffentlichen Dienst, wegen Streikmaßnahmen, bis zur nächsten Tarifrunde, mehr rechnen.

Die Mitglieder:
– der Gewerkschaft der Polizei stimmten mit 70,1% zu.
– der Verhandlungsführende Gewerkschaft verdi stimmten mit 76,5 % zu

Die Gewerkschaft GEW empfiehlt ebenfalls Zustimmung. Das Ergebnis liegt aber noch nicht vor und wir unter der Kommentarfunktion nachgereicht.
Auch die
IG Bau ist ebenfalls unterschreibende Gewerkschaft. Presseinformationen sind allerdings auf deren Homepage nicht zu finden.

Eine Information über die Wahlbeteiligung lag uns bisher nicht vor.

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Endlich! Die Einigung in Berlin

Einkommenserhöhungen für die Berliner ÖD-Dienstleister/Innen
Beamte/Innen sollen aber leer ausgehen

In Berlin ist, wie in der Metallindustrie, letzte Woche ein Tarifergebnis erzielt worden. Genau wie in Sindelfingen glaubt verdi keinen höheren Tarifabschluss für ihre Mitglieder durch Streik erzielen zu können. Jetzt haben die Mitglieder das Wort.

Am Mittwochabend – am 12. November 2008 – konnte in der zweiten Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Senat ein Tarifergebnis erzielt werden. Ab Juni 2009 erhalten demnach alle Beschäftigten einen Sockelbetrag von 65 Euro pro Monat, die angekündigte Einmalzahlung für 2009 entfällt.
Mit den Verhandlungen ist der Senat von seiner starren Haltung – mit den Gewerkschaften nicht vor 2009 über Einkommensverbesserungen verhandeln zu wollen – abgerückt. Der Streik hat dafür gesorgt, dass der Senat den Gewerkschaften beim Sockelbetrag deutlich entgegenkommen musste. Der jetzt vorliegende Abschluss sei zwar kein Anlass zum Jubeln, beeinhalte aber echte und dauerhafte Einkommensverbesserungen für die Beschäftigten, sagte Astrid Westhoff, Verhandlungsführerin der Gewerkschaftsseite. Viele Gewerkschaftsmitglieder hätten zwar einen höheren Abschluss erwartet, aber nach den vielen Gesprächen, Sondierungen und in den komplizierten Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite ist deutlich geworden, dass auch ein noch längerer Streik kein besseres Tarifergebnis gebracht hätte.
Bis Anfang Dezember werden die Gewerkschaften die Mitglieder in einer zweiten Urabstimmung zum Verhandlungsergebnis befragen. Wenn diese dem Abschluss im erforderlichen Umfang zustimmen, ist einer der längsten Tarifkonflikte im Berliner öffentlichen Dienst beendet.

Quelle: http://berlin.verdi.de

Das bedeutet, dass die Berliner Beschäftigten endlich eine Lohnerhöhung seid 2004 erhalten. Nach fast 4 Jahren Nullrunde wird dieses Minimalergebnis natürlich keine Jubelströme auslösen. Hervorzuheben ist der Sockelbetrag von 65 Euro auf alle Einkommensgruppen.. Das bedeutet, dass die unteren Einkommensgruppen prozentual mehr Geld bekommen, als die oberen Einkommensgruppen. Für eine Beschäftigte mit ca. 1800 Euro Grundeinkommen bedeutet das ab Juni 2009 3,61% mehr Einkommen. Eine Mitarbeiterin in leitender Funktion mit ca. 2800 Euro Brutto-Einkommen bekommt prozentual ca. 2,32%.
Mit dem Tarif-Entgeltrechner lässt sich ausrechnen, was die Erhöhung in Prozent für der/die einzelne bedeutet. Es wird deutlich, dass die unteren Einkommensgruppen eine Reallohnerhöhung erreichen werden.
Mit der Prozessgestaltung, die zweite Vereinbarung mit dem Berliner Senat, werden die Berliner/Innen im ÖD wieder ab 2010 in das Tarifrecht TVL,TVÖD eingegliedert. Das bedeutet aber, dass die Arbeitnehmer/Innen auch wieder länger arbeiten müssen.

Im Zusammenhang mit der Prozessgestaltung, Vorbereitung zum neuen Tarifrecht, ist sicherlich ein Ergebnis, erziehlt worden, dass die Interessen der Beschäftigten auf der einen Seite und die angespannte Berliner Haushaltslage auf der anderen Seite, Rechnung trägt.

Empörung bei den Beamten/Innen

Innensenator Körting ist der Meinung, das Ergebnis nicht auf die Beamten übertragen zu müssen.  Die Berliner Morgenpost berichtete am 19.11.08, das Körting Verhandlungen ablehnt.
Verdi
und dbb protestieren aufs schärfste dagegen.

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Presseschau und Pressemitteilungen zum Tarifkompromiss

* Enttäuschte Lehrkräfte *
In den Berliner Medien wird auffällig viel über die enttäuschten langestellten Lehrer/Innen berichtet. 
Welt online berichtete am 14.11 mit dem Titel: Lehrer zeigen sich enttäuscht von Tarifeinigung

Die Berliner Morgenpost hob ebenfalls die Lehrer hervor
.
In der Pressemitteilung von der GEW wird aber deutlich, dass sie froh sind, dass das Tarifdiktat der rot-roten Landesregierung beendet wird.
 Die Netbühne hebt hervor, dass die Gewerkschaften zufrieden sind. Das Ergebnis soll jetzt natürlich auch aiufdie Beamten übertragen werden.

Die Gewerkschaft der Polizei ist zufrieden: PI: vom 14.11.2008
In der zweiten Urabstimmung erwartet die federführende Gewerkschaft verdi eine klare Zustimmung zum Tarifkompromiss: PI vom 18.11.2008.

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update: 20.11.08
Das oppositionelle
netzwerk-verdi verlinkte einen Beitrag von Rainer Balcerowiak , erschienen in „Junge Welt“. Dieser bezeichnete den Abschluss als Eigentor.

————————————————————————-update ende
Die Linke im Abgeordnetenhaus begrüßt die Lösung im Tarifkonflikt.
Der Berliner SPD_Fraktionsvorsitzende Müller sieht auch eine guten Tarifkompromiss und hebt hervor:
Wir wissen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst mit dem Solidarpakt einen wichtigen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung geleistet habe …“ Quelle:
Eine Bewertung der CDU und Der Grünen-Berlin sind nicht netzzuschauen. Bislang nicht.
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PS: in eigener Sache:deed-head-yellow

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Im ÖD Berlin wird weiter um eine Lösung geringt!

Berlin:Im ÖB-Berlin gibt es immer noch keine Einigung. Letzte Woche gab es mal wieder einen Streiktag. Der Tarifkonflikt im ÖD-Berlin rutscht in den Schlagzeilen immer weiter in den hinteren Seiten.

 Informationen zur aktuellen Tarifrunde in Berlin sind hier zu finden:

Verdi-Berlin-Brandenburg

Wir würden gerne auch Presseinformationen des Berliner Senates zum Tarifkonflikt für das Land Berlin hier verlinken. Wir können auf den Senatsseiten leider nichts finden.
Anscheinend hat der Senat kein Interesse daran die Bevölkerung zu informieren.

Über Linkempfehungen zum gegenwärtigen Tarifkonflikt wären wir sehr dankbar!

Ihre/Eure Dnzs-Redaktion

 

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Streikstimmung in Berlin

In Berlin stehen die Zeichen auf Streik!
Die DGB Gewerkschaften stimmten lt. Verdi Homepage Berlin mit 85,25 & für einen Streik.
Die Tarifunion des dbb sogar mit 90,53.

Die Forderungen der DGB-Gewerkschaften, verdi, gdp,GEW & IG Bau für den ÖD-Berlin können hier nachgelesen werden hier

Die Tarifinfos der Arbeitgeberseite können hier nachgelesen werden KAV-Berlin

 
Netzschau:

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Brief an KAV-Berlin

eMail an die Dnzs-Redaktion: Pressinformation verdi/berlin-btandenburg vom 28.04.2008

P R E S S E I N F O R M A T I O N

 Drohende Eskalation bei der BVG –Ver.di schreibt an den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV)

 
Mit einem Schreiben hat sich heute Abend die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) an den KAV Berlin gewandt und hat auf eine drohende Eskalation im BVG-Tarifkonflikt hingewiesen. (mehr …)

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