Verdi setzt KAV Berlin Ultimatum

Bis Freitag will verdi eine Antwort vom KAV-Berlin, BVG und Senat haben. Verdi droht mit Streiks eventuell schon wieder ab Samstag!

Am Samstag findet auch das Pokalendspiel im Berliner Olympiastadion statt.

Knackpunkt scheint wohl die Verteilung  zwischen Alt und Neubeschäftigten zu sein. Was sich öffentlich wirksam gut anhört. Der Senat will gerade für die Neubeschäftigten Angleichungen zu den Altbeschäftigten durchsetzen. Eigentlich hätte man so eine Forderung von den Gewerkschaften erwartet. Allerdings wollen die Arbeitgeber anscheinend für die Altbeschäftigten eine Nullrunde. Eine Verrechnung der Lohnerhöhungen mit den persönlichen Zulagen soll für die Altbeschäftigten abverlangt werden. Das wird verdi nur sehr schwer aktzeptieren können. Schließlich haben sie sicherlich bei den Alt-Beschäftigten die meisten Mitglieder.

                                                          Homepage verdi Berlin – Offener Brief an Frau Pfeiffer

 

Weiterlesen

Ärzte bekommen Prozentual nicht mehr!

DNZS Logo

Diesmal werden die Einkommenserhöhungen in den Krankenhäusern gleichmäßig verteilt. Die Ständegewerkschaft Marburger Bund konnte nicht höhere Löhne als das Pflegepersonals durchsetzen. Auf 24 Monate berechnet bedeutet das eine Einkommenserhöhung von 5,48%. Das Pflegepersonal und Angestelltenpersonal je nach Einkommenshöhe zwischen 5% und 6,5% (auf 24 Monate berechnet.

Weiterlesen

Streiktag am 10. April 2008

Gemeinsame Presseerklärung der Gewerkschaftenver.di, GdP, GEW und IG BAU

Tarifkonflikt der Beschäftigten des Landes Berlin:
Streiktag am 10. April 2008 – Innensenator brüskiert Gewerkschaften

Der 10. April 2008 ist der nächste Streiktag der Beschäftigten des Landes Berlin. An diesem Tag soll auch die Urabstimmung in diesem Bereich beginnen. Das hat gestern die gemeinsame Tarifkommission der Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und IG Bau beschlossen. (mehr …)

Weiterlesen

Tarifrunde 08 – Allgemeine Zufriedenheit?

 Mitglieder sollen den Tarifabschluss zustimmen!
Beschäftigte West und Azubis sind die großen Reallohngewinner/ Krankenhausmitarbeiter verlieren /Mitgliederstimmen: Da war mehr drin

DNZS Logo35Ruhrstadt:  Allgemeine Zufriedenheit? Arbeitgeber und Arbeitnehmerparteien sind um eine positive Darstellung des Abschlusses bemüht. Die soziale Komponente hat gegriffen. Die niedrigen Einkommensgruppen gewinnen, die höheren haben leichte Reallohnverluste: Die Auszubildenden und die Beschäftigten im Bund/West sind die großen Reallohngewinner. Verloren haben die Beschäftigten in den Krankenhäusern. Sie haben nur minimale Reallohngewinne. Die Kommunalen Beschäftigten im Tarifgebiet West müssen die bittere Pille „Arbeitszeitverlängerungen“  fressen. Im Tarifgebiet Ost, müssen viele zwar Reallohnverluste hinnehmen, berücksichtigen muss man aber die längst vereinbarten Tarifangleichungen Ost und West.  Insgesamt lässt sich das Ergebnis durchschnittlich auf ca. 7%, verteilt auf zwei Jahre vom letzten Brutto-Tabellenlohn 2007 beziffern. Das erste Arbeitgeber Angebot belief sich auf ca. 3,25% verteilt auf 24 Monate , mit schrittweiser  Arbeitszeitverlängerung bis 1,5 STD sogar nur 0,66 % verteilt auf 24 Monate.
Das netzwerk-verdi glaubt das mehr drin war!
(mehr …)

Weiterlesen

Schlichtungsempfehlung abgelehnt..Heute wird nochmal verhandelt!

DNZS Logo35Friedrichshafen: Die Schlichtungsempfehlung von Lothar Späth werden von den Gewerkschaften als einseitiges Arbeitgeberangebot abgelehnt.  Späth feierte sich als eigentlicher Vertreter  Arbeitnehmer und bezifferte den ausgeloteten Vorschlag mit 8% Lohnerhöhungen bei gleichzeitiger Arbeitszeitverlängerung! Für die unteren Einkommensgruppe sprach der andere Schlichter Schmalstieg von 2,6 Prozent und für obere Einkommensgruppen nannte er 1,7 Prozent. (mehr …)

Weiterlesen

5. Verhandlungsrunde gescheitert-Schlichtung -Netzschau zum Thema

Die Fünfte und vorerst letzte Verhandlungsrunde wurde, wie vorausgesehen, mit dem Scheitern der Verhandlungen beendet.
Die Arbeitgeberseite gibt vornehmlich den Gewerkschaften die Schuld, weil sie sich in der Arbeitszeitfrage nicht bewegen.
Die Tarifkommissionen der einzelnen Gewerkschaften empfahlen in der Tat das Scheitern der Tarifverhandlungen, weil sie ein Kompensationsgeschäft. (Mehr Geld gegen längere Arbeitszeiten) ablehnen.

Jetzt geht es in die Schlichtung.  Hinweise zur Schlichtung:

Die Arbeitgeberseite hat eine Stimme mehr, weil der von den Gewerkschaften bestellter Schlichter Schmalstieg diesmal kein Stimmrecht hat. Lothar Späth, ein Befürworter für Arbeitszeitverlängerungen, wird das Zünglein an der Waage sein.

Wir haben eine Netzschau zusammengestellt. Dazu die jeweiligen Pressemitteilungen der Beteiligten, sowie die Sichtweise der Medien. (mehr …)

Weiterlesen