Schlichter informieren am 18.02 die Öffentlichkeit….

Am Donnerstag, 18. Februar 2010, beginnt die Schlichtung in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen.
Die beiden Schlichter, Dr. h.c. Herbert Schmalstieg, und Prof. Dr. Georg Milbradt, informieren im Anschluss an die erste Sitzung in einer Pressekonferenz der Schlichtungskommission:

am
Donnerstag, 18. Februar 2010, 14.30 Uhr, im Best Western Premier Parkhotel Kronsberg, Gut Kronsberg 1, 30539 Hannover – Raum GOSLAR

Mit einem Schlichterspruch, schon am Donnerstag, rechnen viele Beobachter nicht. Der DNZS-Tarifblog wird natürlich netzschauen.

Der Tarifkonflikt: Leistungsorientierung gegen soziale Komponente. Wie unterschiedlich die Positionen sind lässt sich am ersten Angebot festmachen. 1,5 % Gesamtvolumen bei 24 Monaten Laufzeit (d.h ca. 0,75% pro Jahr) bieten die öffentlichen Arbeitgeber an. Daraus sollen fast 1% in die Leistungsorientierung gehen. Über Altersteilzeit und Azubiübernahme ist noch nichts nennenswerte zu hören. Die unteren Einkommensgruppen würden demnach kaum berücksichtigt.

Informationen im Netz der Tarifpartner:
VKA: http://www.vka.de/site/1041799127185542/april_2008/presse/presseinformationen/news-140.htm
verdi: http://tarif-oed.verdi.de/tarifrunden/2010-bund-und-kommunen/schlichtung/bewertung
GEW: http://www.gew.de/Verhandlungen_gescheitert_Tarifvertragsparteien_rufen_gemeinsam_die_Schlichtung_an.html
BMI (Bundesinnenministerium): http://www.bmi.bund.de/cln_156/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/mitMarginalspalte/02/schlichtung.html

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8% oder 1,7% – Der Kampf um Zahlen

  Dnzs – Aktiv

Die Schlichtungsempfehlung und das Verdrehen von Zahlen

DNZS Logo35Potzdam: Während Arbeitgeber  die Schlichtungsempfehlung hoch auch 8% rechnen, um damit ihre Schmerzgrenze zu untermauern, sind die Arbeitnehmehrvertreter bemüht die Empfehlung möglichst gering zu beziffern, um möglichst lange im Spiel zu bleiben. Es ist noch mehr drin, glauben optimistische Gewerkschafter. (mehr …)

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Schlichtungsempfehlung abgelehnt..Heute wird nochmal verhandelt!

DNZS Logo35Friedrichshafen: Die Schlichtungsempfehlung von Lothar Späth werden von den Gewerkschaften als einseitiges Arbeitgeberangebot abgelehnt.  Späth feierte sich als eigentlicher Vertreter  Arbeitnehmer und bezifferte den ausgeloteten Vorschlag mit 8% Lohnerhöhungen bei gleichzeitiger Arbeitszeitverlängerung! Für die unteren Einkommensgruppe sprach der andere Schlichter Schmalstieg von 2,6 Prozent und für obere Einkommensgruppen nannte er 1,7 Prozent. (mehr …)

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5. Verhandlungsrunde gescheitert-Schlichtung -Netzschau zum Thema

Die Fünfte und vorerst letzte Verhandlungsrunde wurde, wie vorausgesehen, mit dem Scheitern der Verhandlungen beendet.
Die Arbeitgeberseite gibt vornehmlich den Gewerkschaften die Schuld, weil sie sich in der Arbeitszeitfrage nicht bewegen.
Die Tarifkommissionen der einzelnen Gewerkschaften empfahlen in der Tat das Scheitern der Tarifverhandlungen, weil sie ein Kompensationsgeschäft. (Mehr Geld gegen längere Arbeitszeiten) ablehnen.

Jetzt geht es in die Schlichtung.  Hinweise zur Schlichtung:

Die Arbeitgeberseite hat eine Stimme mehr, weil der von den Gewerkschaften bestellter Schlichter Schmalstieg diesmal kein Stimmrecht hat. Lothar Späth, ein Befürworter für Arbeitszeitverlängerungen, wird das Zünglein an der Waage sein.

Wir haben eine Netzschau zusammengestellt. Dazu die jeweiligen Pressemitteilungen der Beteiligten, sowie die Sichtweise der Medien. (mehr …)

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