Tarifabschluss ÖD 2014: zwischen 4,24 % und 7,11 % mehr – auf 24 Monate berechnet –

von Bertram Rabe
Wie viel brutto mehr haben die Beschäftigten im ÖD (Bund & Kommunen) wirklich aus dieser Tarifrunde 2014?
Auf 24 Monate berechnet sind es bei über 3000 € Bruttogehalt 4,24% und in der untersten Entgeltgruppe 7,11 %.
Tabellenwirksam ab März 2015 sind es dann zwischen 5,47 % und 8,28 %. Eine Analyse und der Brutto-Entgeltrechner zum Download
.

Analyse
Die Einigung ist da und wie immer fühlen sich beide Parteien-Gewerkschaften und Arbeitgeber- als Gewinner, die ein paar Kröten schlucken mussten.
Ich verzichte deshalb auf eine Zusammenfassung von Pressemitteilungen aller Tarifparteien.

Wie immer wird es innerhalb der Gewerkschaften an der Basis Diskussionen geben. Im Verdi Mitgliedernetz geht es schon heiß her. Gerade die Mitglieder aus den Fachbereichen Verkehr und Soziales sind zum teil enttäuscht , dass auf ihre besonderen Forderungen unterm Tisch gefallen sind. Und natürlich wird die Laufzeit von 24 Monaten kritisiert.

24 Monate Laufzeit fast schon geübter Standard
Diese Kritik ist fast schon Standard nach den vielen letzten Tarifrunden. Immer wieder wird 12 Monate gefordert und 24 kommt heraus. In einem Tarifgebiet mit sovielen Beschäftigten (über 2 Millionen)lässt sich organisatorisch Jahr für Jahr kaum Tarifauseinandersetzungen alle 12 Monate organisieren. Zumal die Aufstellung von Tarifforderungen in verdi nicht nur unter den vielen Fachbereichen besprochen wird, sondern auch mit den anderen Gewerkschaften abgestimmt werden muss. (GEW,GdP und dbb Tarifunion).

„Andere Gewerkschaften schließen 12 Monate ab, nur Verdi im Öffentlichen Dienst mal wieder nicht“ wird an der Basis gerufen. Das ist aber nicht richtig. Schaut man sich beim WSI z.B die Tarifrunde 2013 etwas genauer an, wird man feststellen, dass in den meisten Branchen Abschlüsse über 20 Monate Laufzeit abgeschlossen hatten.

Das soll aber nicht heißen, dass die Kritik nicht berechtigt ist. Die Gewerkschaften sollte sich lieber überlegen wie sie strategisch das sich Thema Laufzeit besser und realistischer in Tarifforderungen widerspiegelt.

Sollen die Gewerkschaften mit den  Pleite Kommunen- ohne Bund- alleine verhandeln?
Die Kommunen, gerade im Ruhrgebiet stehen natürlich nach diesem Abschluss vor schwierigen Herausforderungen. Der Bund hat keine Probleme das Ergebnis zu finanzieren. Sie bekommen den größten Steuerkuchen ab. Für den Bund war es politisch wichtig eine schnellst mögliche Einigung anzustreben. Das ist gelungen.
Prinzipiell profitieren die Gewerkschaften von der Rolle des Bundes. Er hat auch auf die Kommunen einen disziplinierenden Charakter. Innerhalb der Gewerkschaften gibt es immer wieder Stimmen auf Länderebene mit den Kommunen eigenständig zu verhandeln. Auch auf Arbeitgeberseite gibt es die eine oder andere Stimme. Das sollten die Gewerkschaften sich aber genau überlegen. Wollen sie wirklich mit den Pleitekommunen eigenständig verhandeln? Womöglich auch noch auf Länderebene? Ein Schuss der gewaltig nach hinten los gehen könnte.

Fassen wir mal kurz die Fakten zusammen:


Forderung
:
-100 Euro danach 3,5% danach 12 Monate Hätte z.B bedeutet: Untere ETG 2/3 8,74% – Mittlere ETG E10-3 6,65% Obere ETG 15-6 5,47%
-zusätzliche besondere Forderungen Nachverkehr/Krankenhäuser

Ergebnis:
– TVÖD/TV-N – Mindestens 90 Euro, sonst 3% danach 2,4% ab März 2014 – 24 Monate
– TV-V (Versorgungsbetriebe z.B Stadtwerke) 3,3% danach 2,4% ab März 2014 – 24 Monate

– Azubis Bund/Kommunen/Pflege 2014 40 € – ab März 2015 20€

Nahverkehr und Krankenhäuser keine besondere Reglungen

Jeder realitätsorienterter Arbeitnehmer weiß, dass eine Forderung Verhandlungsmasse ist und nie gänzlich durchgesetzt werden kann.Es wäre materiell natürlich besser gewesen, wenn der volle entgeltliche Umfang bereits 2014 gegolten hätte. Die Gewerkschaften hätten dann zwar von einem Nullrundenjahr gesprochen-aber:
Wenn die Tariferhöhungen schrittweise erfolgen, hat das zur Folge, dass die monatlichen Durchschnittserhöhungen auf die Laufzeit berechnet niedrige sind, als die tabellenwirksame Tariferhöhung nach Laufzeitende. Je nach Entgeltgruppe kostet das in der hinter uns liegende Tarifrunde die Arbeitnehmer, auf die Laufzeit berechnet, bis zu ca. 800 Euro. (siehe Erklärung zum Entgeltrechner – Downloadbereich weiter unten)

Soziale Komponente im TVÖD erreicht!
Die soziale Komponente wurde über ein Mindestbetrag erreicht. Für den TV-V (z.B Stadtwerke) war keine soziale Komponente vereinbart worden. Das hat zur Folge, dass die unteren Einkommensgruppen im Vergleich zum TVÖD schlechter gestellt werden. Allerdings würde das die wenigsten Beschäftigten betreffen, da der TV-V ohnehin materiell besser ist, als der TVÖD.

Im nachfolgenden Vergleich (siehe Bild-Dopppelt klicken) lässt sich nachvollziehen, dass die unteren Einkommensgruppen im TVÖD prozentual tatsächlich davon profitieren.

Vergleich Ab 2014 ETG - 2

Reallohnzuwächse?
Ob dieser Abschluss auch kräftige Reallohnzuwächse nach sich ziehen wird, lässt sich momentan ganz schleht abschätzen. Momentan ist die Inflation gering. Im März lag sie bei lediglich 1%. Ob die Inflation sich 2015 Richtung Zielinflation der EZB (2%) hinbewegen wird, weiß niemand. Eurokrise lässt grüßen! Es riecht ja eher nach Deflation. Allerdings sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass gerade in Ballangräume die Mieten rasant steigen, sodass für diese Menschen die durchschnittlich  niedrigen Inflation kaum merken. Der Ruf nach Wiedereinführung von Ortszuschlägen im TVÖD (wie früher im BMTG/BAT) kann bald immer lauter werden.

Brutto wird es mal vorsichtig geschätzt, je nach Entgeltgruppe, zwischen mehr als 2,5% und 3 % Reallohnzuwachs hinauslaufen. Netto-Aggregiert -ua.a also das was die Beschäftigten nach Abzug von Steuern und SV Beiträgen unterm Strich verdient- vielleicht ein leichtes Plus ergeben.

Mit dem  Brutto-Entgeltrechner lässt sich nachrechnen, was diese Abschluss für „mich“ bedeutet. Die Felder lassen sich bearbeiten. Viel Spaß damit    

Weiterlesen

Tarifeinigung 2014 im Wortlaut

Gestern um ca. 19 Uhr verkündeten die Tarifparteien im Öffentlichen Dienst einen Abschluss-Laufzeit 24 Monate.

++ rückwirkend ab März 2014: 3% mindestens 90 Euro als soziale Komponente für die unteren Einkommensgruppen (nicht für den TV-V-dort 3,3% für alle)

++ 2,4% ab März 2015

++ 40 und 20 Euro für die Azubis

++ 30 Tage Urlaub für alle

++ sonstiges

Hier die Tarifeinigung im Wortlaut
Tarifeinigung ÖD 2014

Weiterlesen

Ja! Die Kassen sind leer. Aber wessen schuld ist das?

Die Gewerkschaften melden einen berechtigten Nachholbedarf an. Auch wenn ich mich wiederhole: Außerdem muss Deutschland seine Löhne, wegen der noch lange nicht überwundenen Eurokrise, sukzessiv überdurchschnittlich erhöhen. Die Kassen vieler Kommunen sind leer. Ja. Aber wann ändert sich das endlich?

Pascal Beucker hat am 31.03.2014 in einem Kommentar in der TAZ richtig festgestellt


„Hauptgrund der Krise der kommunalen Kassen sind die drastischen Einnahmerückgänge, verursacht durch die Steuersenkungsideologie, die das Regierungshandeln der letzten 15 Jahre bestimmt hat. Ob unter Rot-Grün, Schwarz-Rot oder Schwarz-Gelb: Systematisch wurden die Städte und Gemeinden ausgeblutet. Deswegen sollten die Kämmerer ihre Klagen an denjenigen richten, der mit ihnen bei den Tarifverhandlungen auf derselben Seite des Verhandlungstischs sitzt: an den Vertreter der Bundesregierung.“

*1

Richtig! Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst sind in der Tat der falsche Adressat. Sie haben es nicht zu verantworten, dass die Kassen leer sind.
Beucker weiter:


„Wer aber über Steuererhöhungen nicht reden will, soll nicht die Gewerkschaften zur Mäßigung aufrufen.“ *1

Absolut. Steuererhöhungen alleine reichen aber nicht. Es muss mehr Geld bei den Kommunen ankommen. Wir erleben ja heute schon den Trend, dass reale Mehrsteuereinnahmen nur minimal bei den Gemeinden  ankommen. Das liegt am Verteilungsschlüssel der gesamten Steuereinnahmen. Die Kommunen bekamen 2007 nur 13,5% des gesamten Steueraufkommen *2

Das hat sich bis heute nicht wesentlich geändert. Deshalb steigen Gebühren, werden kommunale Einrichtungen geschlossen und Löhne der Kommunalbeschäftigen gedrückt.
Je höher der Tarifkompromiss ausfällt, desto mehr ist die Bundesregierung gezwungen über grundsätzliche Fragen der Gemeindefinanzierung politisch nachzudenken.

————————

Quelle:

*1: TAZ.de/Archiv 31.03.2014 (link)

*2 BpB (link)

Weiterlesen

"Wir wollen nächste Woche ein Ergebnis sehen"

(verdi nrw) Düsseldorf, 27. März 2014/ 60.000 bei Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen -Zehntausende bei vier Kundgebungen

An den Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen haben sich heute über 60.000 Menschen beteiligt. Der öffentliche Personennahverkehr der Kommunen kam in allen Landesteilen fast völlig zum Erliegen. Kitas, Bürgerämter, Jobcenter, Bäder und Sparkassen blieben geschlossen. Die Müllabfuhr fand in vielen Städten nicht statt. Kliniken, Theater und Seniorenheime arbeiteten im Sparbetrieb. Der Flughafen Köln-Bonn musste kurzfristig geschlossen werden, weil die Flughafenfeuerwehr den streikenden Kollegen der Bodendienste einen „Besuch“ abstattete. Zudem wurden Flüge gestrichen. In Duisburg musste ver.di den Kundgebungsplatz selbst von Autos freihalten, da die Gewerkschaft 50 Politessen zum Streik aufgerufen hatte, die normalerweise für einen autofreien Platz sorgen. In Essen wurde der Streik wegen eines Bombenfundes für etliche Busfahrer und Ordnungsdienste abgebrochen, weil sie für eine etwaige Evakuierung der Bevölkerung im Stadtteil Holsterhausen zur Verfügung stehen mussten.

An vier zentralen Kundgebungen in Dortmund, Duisburg, Köln und Bielefeld nahmen insgesamt 55.800 Streikende teil. In Duisburg sagte die nordrhein-westfälische ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt: „Wir sind heute nicht hier, weil wir einen unbefristeten Streik vom Zaun brechen, sondern weil wir in der nächsten Woche ein Ergebnis sehen wollen.“ Die insgesamt prekäre Lage der öffentlichen Haushalte dürfe nicht auf den Knochen der Beschäftigten ausgetragen werden. „Eine gerechte Steuerpolitik würde den Kommunen auch die notwendigen finanziellen Mittel in die Kassen spülen“, erklärte Schmidt. Die Gewerkschafterin bedankte sich für die Solidarität in der Bürgerschaft. „Die Bevölkerung weiß, wer die Guten sind in diesem Konflikt“, so Schmidt.

Vor der 3.Verhandlungsrunde am kommenden Montag und Dienstag (31.3./1.4.) finden keine weiteren Warnstreiks statt.

————

V.i.S.d.P.:

Günter Isemeyer
Pressesprecher
Abteilungsleiter Kommunikation

ver.di NRW

Weiterlesen

Tarifrunde ÖD 2014 – Nachholbedarf nachvollziehbar

————————————————————–
****aktuelles zum Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst für die Bundes und Kommunalbeschäftigten *****
(hier geht´s weiter)

————————————————————–

(17.02.2014)
Es ist wieder soweit. Im Öffentlichen Dienst Bund/Kommunen wird bald wieder verhandelt. Die Gewerkschaften fordern einen Sockelbetrag, also eine sog. soziale Komponente. Einen Sockelbetrag finden die Arbeitgeber „besonders schädlich“. Ein Nachholbedarf ist aber durchaus nachvollziehbar.

Übersicht und Kommentar von Bertram Rabe

Die Forderungen von verdi, GdP , GEW und dbb Tarifunion: (mehr …)

Weiterlesen

Lohn & Gehaltsentwicklung 2013

Wie war die Lohn & Gehaltsentwicklung 2013? Lt Statistischen Bundesamt sind die Reallöhne für die Tarifbediensteten voraussichtlich leicht angestiegen, während die Reallöhne insgesamt durchschnittlich gegenüber dem Vorjahr um 0,2% gesunken sind.
Eine Netzschau mit Fakten, Links und Bewertungen.


Statistisches Bundesamt:
– Tarifverdienste 2013 voraussichtlich um 2,3 % höher als im Vorjahr (hwn) –
-Reallöhne 2013 um 0,2 % gesunken- (hwn)

Das würde abzüglich der Preissteigerungsrate (1,5%) ein minimimaler Reallohnzuwachs von durchschnittlich ca. 0,7 % bedeuten. Die genauen Zahlen werden aber erst Ende Februar veröffentlicht

Die gesamten durchschnittlichen Löhne und Gehälter sind real gesunken. Und zwar um 0,2 %
Eine Ursache für den Reallohnverlust, sieht das statistische Bundesamt, im Jahr 2013 den Rückgang der häufig erfolgsabhängigen Sonderzahlungen. Rechnet man, so die Statistiker, die Sonderzahlungen aus der Verdienstentwicklung heraus, so läge der Anstieg mit + 1,7 % über der Entwicklung der Verbraucherpreise.
Die genauen Zahlen werden auch hier erst Ende März veröffentlicht.

update: Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut hat allerdings andere zahlen veröffentlicht. Demnach stiegen die Tariflöhne, um 1,2% und die effektiven Bruttolöhne (hier werden auch die Nichttariflöhne erfasst) um 0,7%

Tarifbedienstete haben Vorteile
Anhand dieser Gegenüberstellung sehen wir aber erstmal grundsätzlich. Tarifbedienstete haben einen Reallohnplus, während alle zusammen weniger Zuwachs hatten. Es ist grundsätzlich zu bedenken, dass (Stand 2010) nur 55% aller Arbeitnehmer/Innen unter einem Tarifvertrag arbeiten. Es nicht auszuschließen, dass die Arbeitnehmer/Innen, die nicht unter einem Tarifvertrag arbeiten, wahrscheinlich ein Reallohnminus hinnehmen mussten.
Wir wollen da aber auch noch mal die Einschätzungen und Zahlen aus der Hans Böckler Stiftung abwarten, die wir an dieser Stelle ebenfalls dann in einem aktualisierten Beitrag nachreichen werden.


Eine erste Bewertung zu den bisherigen Zahlen aus Flassbeck Ecconomics:

Reallöhne 2013 noch stärker gesunken als erwartet, Nominallöhne extrem schwach mit schlimmen Folgen für den Euro (hwn)

Netzschauen Sie auch hier noch mal den Artikel von der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann aus der
Le Monde. (hwn)
Unter dem Punkt Eurokrise 3, die sog. „Wettbewerbskrise“, erklärt die Buchautorin warum es wichtig wäre, dass in Deutschland die Löhne kräftig erhöht werden müssten.


Lohnentwicklung von 2000-2013

reale Tariflöhne + 8,2% – reale Lohnentwicklung gesamt: -0,7%
Quelle Böckler/Impuls (hwn) Grafik (hwn)

————————
….Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald wir neue Links mit Fakten gesammelt haben…
…Rückblickend an dieser Stelle noch mal das Tarifbuch 2013 Quelle WSI Tarifarchiv…

Weiterlesen

Preissteigerungen- Differenzierte Betrachtung für die kommenden Lohnrunden nötig! (2)

Preissteigerungen spielen auch bei Lohnfindungen eine Rolle. (*1 ) Da die unteren Einkommensgruppen viel höhere Preissteigerungsraten haben (als der durchschnittliche Mittelwert), müssen sie auch prozentual mehr bekommen als die übrigen Einkommensgruppen. Eine soziale Komponente bei der diesjährigen Lohnrunde wäre mehr als gerecht.

Im  Wirschaftsblog habe ich auf  zwei statistische Erhebungen hingeweisen. Zum Einen auf die Inflationsrate 2013 (+1,5%) und zum Anderen auf die Einzelhandelsumsätze.  Heute möchte ich eräutern, warum die differenzierte Betrachtung der Preisteigerungsraten Thema in den kommenden Lohnrunden haben muss. (mehr …)

Weiterlesen

Preissteigerungen- Differenzierte Betrachtung für die kommenden Lohnrunden nötig! (1)

von Marty Ludischbo
Nachfolgend möchte ich auf zwei statistische Erhebungen hinweisen. Zum Einen auf die Inflationsrate 2013 (+1,5%) und zum Anderen auf die Einzelhandelsumsätze. Ein differenzierter Blick ist dabei geboten. Denn Preissteigerungen spielen auch bei Lohnfindungen eine Rolle.
(*1 ) Da die unteren Einkommensgruppen viel höhere Preissteigerungsraten haben (als der durchschnittliche Mittelwert), müssen sie auch prozentual mehr bekommen als die übrigen Einkommensgruppen. Eine soziale Komponente bei der diesjährigen Lohnrunde wäre mehr als gerecht.

Die meisten von Ihnen haben Bauchschmerzen, wenn sie die statistische Preissteigerungsrate 2013 hören: 1,5% ? .
„Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast” ist die übliche Reaktion. Aber die Inflationsstatistik und der Inflationsrechner des Statistischen Bundesamt ist sehr aufschlussreich. Es gestattet ein differenzierten Blick. (mehr …)

Weiterlesen

Tarifrunde TVÖD 2014 – Verhandlungstermine

Wie wir aus Kreisen der Tarifvertragsparteien erfahren haben, wurde als Auftakttermin in der Tarifrunde 2014 für den Öffentlichen Dienst – Bund und die Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA)- der Donnerstag, 13. März 2014 /12 :00 Uhr/ genannt.

Die weiteren Verhandlungsrunden sollen am 20./21. März 2014 und am 31. März/1. April 2014 stattfinden.

Die Verhandlungen werden wohl mal wieder traditionell in Potsdam geführt.

Weiterlesen