BVG/BT: GDL schlägt Alarm

Die GDL, Mitglied in der Tarifunion des deutschen Beamtenbundes, schlägt bei den Berlinern Verkehrsbetrieben Alarm. Sie will sich offensichtlich aktiv in der Tarifpolitik bei den Berliner Verkehrsbetrieben beteiligen.
Für morgen ruft die GDL bei der BVG/BT zu Warnstreiks auf. Die Gewerkschaft verdi, die lt. Pressemitteilung der BVG rund 80 % Beschäftigte organisiert, beteiligt sich nicht an dem Warnstreik. (mehr …)

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Beitrag: Netzeitung adé

Banner Blog wirtschaft u MarktErst verkauft, dann gekündigt. Schade. 14 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Die Schließung der Netzeitung ist ein Irrweg, findet auch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Das Ende des Angebotes werden auch viele Blog Betreiber/Innen, Forist/Innen und Bookmarker/Innen merken. Viele Links und Verweise zu dem Online-Angebot, die stets ihre meisten Inhalte für alle ihrer Leser/Innen kostenlos im Netz gelassen hatten, könnten schon bald ungültig sein…..Veröffentlicht im Dnzs-Wirtschaft-Blog

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Netzeitung sagt Adé- komplette Redaktion wird gekündigt.

(Berlin) Erst verkauft, dann gekündigt. Schade. 14 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Die Schließung der Netzeitung ist ein Irrweg, findet auch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Das Ende des Angebotes werden auch viele Blog Betreiber/Innen, Forist/Innen und Bookmarker/Innen merken. Viele Links und Verweise zu dem Online-Angebot, die stets ihre meisten Inhalte für alle ihrer Leser/Innen kostenlos im Netz gelassen hatten, könnten schon bald ungültig sein. (mehr …)

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Mitglieder bestätigen Tarifeinigung im Erziehungsdienst

DNZS Logo35Nach fast einmonatiger Diskussion wurde die Einigungsempfehlung der Tarifkommission in einer zweiten Urabstimmung durch die Mitglieder der DGB Gewerkschaften verdi und GEW angenommen. Die Akzeptanz für das Ergebnis ist unter den GEW Mitgliedern mit 84% gegenüber 55% der Verdi Mitglieder höher ausgefallen.  Das innergewerkschaftliche Netzwerk-Verdi hatte die Mitglieder aufgefordert  bei er zweiten Urabstimmung mit „Nein“ zu stimmen.
Das Tarifergebnis kann nun in Kraft treten.

Quellen:
http://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=659cb7f2-8e4e-11de-745f-0019b9e321e1
http://www.gew.de/GEW-Urabstimmung_Mitglieder_stimmen_Tarifergebnis_zu_3.html
http://www.netzwerk-verdi.de/fileadmin/Material/NwFlugblattSozErzAbschluss200907.pdf

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Gehaltsverzicht war vergebens

verdi/arcondor:  „Wer Lösungen will, findet Wege. Wer keine Lösung will, findet Gründe.“ Treffender konnte die stellv. Vorsitzende von verdi Mönig-Rahne die Situation bei Acandor wohl nicht darstellen.
In zwei Restrukturierungstarifverträge haben die Verkäufer/Innen auf einen Teil ihres Gehaltes verzichtet. Nun werden sie von den Eigentümern und der Bundesregierung im Stich gelassen. Viele tausende Beschäftigte bei Karstadt, Primondo und Quelle müssen für das Missmanagement ihrer Vorstände wahrscheinlich mit ihrem Job bezahlen.
Arconder stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren
Pressemitteilung des Konzerns
:

In einem Brief hat mir ein Mitarbeiter mit Führungsaufgaben, der anonym bleiben möchte, folgendes geschrieben:

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ÖPNV Bayern: Abschluss vor der letzten Endstelle

DNZS Logo35Die für letzten Montag angekündigten Streiks konnten letzten Woche Samstag in Bayern noch in letzter Minute abgewendet werden. Ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber für die Nahverkehrsbeschäftigten wurden von den Gewerkschaften in einer zweiten Urabstimmung angenommen. Die Verdi und GDL Mitglieder stimmten mit 52 % für den Abschluss. 
Einen besonderen Erfolg verbucht ver.di-Verhandlungsführer Riegler in der Beibehaltung der 38,5-Stunden-Woche. „Dadurch ist es uns gelungen, einen weiteren Arbeitsplatzabbau zu verhindern“, sagte Frank Riegler. (Quelle verdi Bayern)

Auf Arbeiterseite hört man aber lt. Nürnberger Zeitung andere Töne.
„Herbert Dombrowksy vom KAV macht  ganz deutlich, dass der Streitpunkt «Arbeitszeit» keineswegs vom Tisch ist: Der nun unterzeichnete Tarifvertrag läuft bis 30. Juni 2010 – nach dem abgelehnten ersten Arbeitgeber-Angebot wäre ab diesem Datum die Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 39 Stunden verlängert worden. Für die Gewerkschaft ein Tabu, für die Verkehrsbetriebe ein Thema, das sie erneut aufs Tapet bringen – und darauf verweisen, dass weite Teile des öffentlichen Diensts bereits längere Arbeitszeiten vereinbart haben und auch die Busfahrer in allen anderen Tarifgebieten außerhalb Bayerns länger arbeiten, für meist weniger Geld. „

Herauszuheben ist sicherlich die soziale Komponente Sockelbetrag. Bund, Kommune, Land Berlin, Länder. In  allen Abschlüssen profitierten somit  die unteren Einkommensgruppen Prozental mehr, als die oberen Einkommensgruppen.

Der Abschluss für den Nahverkehr Bayern sieht folgende Gehaltszuwächse vor:

1. Sockelbetrag
Ab Januar 2009 werden alle Tabellenentgelte um 40,00 Euro erhöht.

2. Lineare Erhöhung
Die Tabellenentgelte werden zum 01.05.2009 um 3,1% erhöht

3. Einmalzahlung
Von Januar bis Juni 2010 werden monatlich 50,00 Euro zusätzlich gezahlt

4. Wechselschicht- und Schichtzulage
Die Schichtzulage wird auf 130 Euro und die Wechselschichtzulage auf 200 Euro ab 01.01.2009 erhöht.

5. Laufzeit
Bis 30.06.2010 (Quelle GDL München)

Gerne hätten wir noch eine Presserklärung von dem KAV Bayern verlinkt. Die Presserklärung ist aber nur noch im Mitgliederbereich zugänglich.

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Mitglieder beenden Tarifrunde 2009/Länder

DNZS Logo35(Basisdemokratie) Mit der Mitgliederbefragung endete die Tarifrunde 2009 für die angestellten Landesbeschäftigen. Ob der Abschluss auf die Beamten/innen übertragen wird steht noch nicht gänzlich fest. Auf der Homepage von verdi gibt die Gewerkschaft an, dass 68,8 der Mitglieder den Abschluss zustimmten. Alle waren aber nicht zufrieden. Das macht das Ergebnis deutlich und wird auf der Homepage auch entwaffnend dargestellt. (link)
Das Netzwerk-verdi meint, dass die Gewerkschaftsbasis inzwischen daran gewöhnt ist, dass Gewerkschafts-spitze und Apparat Tarifabschlüsse schönrechnen und Niederlagen als Erfolg verkaufen. (link)

Basisdemokratie wird wohl nicht von allen mit-gelebt!
„Der Wert der Mitgliederbefragung ist unverkennbar“, bilanzierte Frank Bsirske, „denn darüber kommen wir ins Gespräch mit den Mitgliedern“ Wie hoch die Wahlbeteiligung ist leider nicht nachzulesen. Insider gehen von einer eher niedrigen Wahlbeteiligung aus. Demokratie wird leider nicht von allen gelebt.
Die anderen Gewerkschaften haben keine Mitgliederbefragung durchgeführt.

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Frank Bsirske kämpft gegen die Schuldenbremse

In einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten wendet sich der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Frank Bsirske gegen die Wachstumsbremse und Sozialabbaubeschleuniger „Schuldenbremse“ und schlägt, in Anlehnung an den Wirtschaftsweisen Peter Bofinger, eine „Steuersenkungsbremse“ vor. Das fett markierte macht deutlich:, „Wetten dass“ neben Sozialabbau eben auch das Investitionsprogramm in den USA finanziert werden würde! (mehr …)

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