Springers WAMS wirbt für Schwarz-Grün – Progressive Wechselwähler/-innen aufgepasst!

von Marty Ludischbo
Springers Welt am Sonntag (WAMS) lotet in der Ausgabe vom 18.11.2012 ein mögliches Schwarz-Grünes Bündnis nach der Bundestagswahl 2013 aus. Die Art und Weise wie das Blatt das ganze angeht lässt durchaus eine Meinungskampagne vermuten. Das konservative Meinungslager überlegt sich wohl schon mal Plan B. Die Angst, dass der Union der gelbe Bündnispartner weg zu brechen droht, scheint doch sehr groß zu sein. Für progressive Wechselwähler/-innen, die die liberal-konservativen Parteien FDP und CDU/CSU nicht an der Macht sehen wollen, heißt es: Aufpassen!

Auch wenn die Grünen sich offiziell auf ihren Parteitag für die Bundestagswahl 2013 klar zu einem Bündnis mit der SPD bekennen,gibt es natürlich Stimmen innerhalb der Grünen Partei, sich für ein Bündnis aus Union und Grünen zu öffnen. Auch in der Union gibt es Befürworter. Z.B. der NRW Vorsitzende Laschet.

In diese Lücke tritt nun auch Springers Welt am Sonntag (WAMS). In ihrem Aufmacher und mit mehreren anderen Artikeln wirbt die WAMS offen für Schwarz-Grün. Die rechts-konservative Sonntagszeitung scheint doch  pragmatisch sehr verzweifelt zu sein. Fällt ihr politisches Wunschbündnis(CDU/CSU/FDP) nach den aktuellen Umfragen erstmal weg. Jetzt überlegen sie sich unmöglich erscheinende Konstellationen. Oder ist es gar nicht so unmöglich?

Ernst zu nehmen sind diese meinungsmachende Headlines der WAMS in jedem Fall. Progressive Wählerschichten  sollten das alles sehr genau beobachten.

Zunächst einmal die Einzelheiten: (mehr …)

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Die Rechte in den Staaten (USA) greift politisch an.

Glenn+Beckvon Marty Ludischbo
Was haben die Amerikaner und der Rest der Welt hohe Erwartungen in die Präsidentschaft Barack Obama gesteckt!
„Krankenversicherung für alle“,“ mehr soziale Gerechtigkeit“, „Bewältigung der Finanzkrise“, „Schließung
Guantánamo „… etc etc waren so die gängigsten Schlagworte von „yes we can„.  Wie ein Erlöser und Messias ist er weltweit gefeiert worden.  Heute ist er Hass-Objekt der Konservativen und der  politischen Rechte, die verbal immer weiter aufrüstet.
(Bild-Herkunft und Lizenz siehe Fußnote)

Pragmatiker und Realisten wussten natürlich genau, wie schwierig die Präsidentschaft des ersten schwarzen Präsidenten der USA werden wird.  Dennoch: Viele dieser hohen Erwartungen sind sicherlich nicht (noch) erfüllt worden. Die Krankenversicherung nach „europäischem Vorbild“ ist ein Reförmchen geworden, die dazu noch mit erhebliche Zugeständnisse an die amerikanische Atomlobby, erkauft wurde. In der Außenpolitik hat sich bis auf die durchaus lobenswerte verbale Abrüstung gefühlt nicht viel Veränderung gebracht. Im Gegenteil. Die Afghanistan Krieg ist jetzt auch Obamas Krieg (1)

Salopp gesagt. Viel war es bisher nicht. Das alles hat aber gereicht, um die amerikanische Rechte  in einem unerträglichen Maße gegen ihn aufzubringen. „Kommunist“, „Sozialist“, Hitler Vergleiche und andere verbale Entgleisungen sind an der Tagesordnung.  Der rechte Nachrichtensender Fox-News mit seinem bekannten Moderator Glenn Beck machen schon seit Wochen Front gegen Obama. Beck bezeichnete Obama als schwarzen Rassisten und als Marxisten. (2)
Es sind ja bald Wahlen in den Staaten und jetzt kommen auch noch die Ultra-Rechten, die sog. Tea-Party-Bewegung ins Spiel, die in erzkonservativen Wahlkreisen einige Vorwahlen gewonnen haben.
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MP Rüttgers. Wahlkampf mit Volksmusik.

wähle deine meinung nrw 10Mein Community-Freund alterknacker machte uns heute in seinem Blog darauf aufmerksam, dass der MP in NRW die Menschen nun mit Volkslieder beglücken will. Nein, nicht beglücken, sondern er will die Menschen zum singen bringen bzw. zwingen?
Keine Ahnung.

 

„Mit dem Programm ,Rettet die Volkslieder‘ wollen wir das Singen in allen Altersgruppen fördern“, sagte der Regierungschef den „Ruhr Nachrichten“ vom Mittwoch….weiter… „Wir müssen auch unseren kulturellen Reichtum bewahren“, erläuterte Rüttgers. „Denn wer nicht weiß, woher er kommt, der weiß auch nicht, wohin er geht.“

Wahlkampf „gekloppt“ oder absurd titelte User alterknacker.

Mein Kommentar:
Tja..der MP, dass muss man ihn lassen, versteht es sich medial in Szene zu setzten. „Förderung der Volksmusik“ als politisches Programm im Landtagswahlkampf? Erstaunlich… aber wie ich finde total überflüssig!
.. und Herr Rüttgers. Dat wird nix!
Rock sei dank :>> link

PS: Das ist kein Aprilscherz… :-)

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