..wie erwartet… Die Netzschau zum Weltfinanzgipfel


Am Samstag tagte in Washington der erste Finanzgipfel seid der Finanzkrise.
Wie schon vermutet, war ja der große Wurf nicht zu erwarten.

 

Alles nur ein bisschen„…. lässtert Wolfgang Lieb auf den NachDenkSeiten. Heiner Flassbeck macht in der FR ebenfalls deutlich, dass es sich aus seiner Sicht wohl nur um  … „nur Lippenbekenntnisse“ handelt.

„Der Weltfinanzgipfel vermeidet Ursachenbekenntnisse“ findet Attac (PI:16.11.08)

Trotzdem feiert ein Teil der wirtschaftsfreundlichen Presse die Erklärungen auf dem Weltfinanzgipfel. Der Focus z.B betont die Zufriedenheit der Finanzbranche.

Insgesamt halten sich aber die Jubelströme selbst bei den Finanzmagazinen in Grenzen:
Die FTD betont zwar das Steinbrück zufrieden ist, zitierte aber auch linke Gegenstimmen, sowie das Globalisierungskritische Netzwerk Attac. Viel Lärm um nichts“ titelte sogar das Handelsblatt.
Und schließlich, auch in Österreich glaubt man, dass es nichts als Absichtserklärungen sind.

 

Alles wartet jetzt gespannt auf das nächste Treffen im April 2009. Dann mit dem neuen Hoffnungsträger Barack Obama. Ob das Presseecho dann anders sein wird?

 

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Weltfinanzgipfel – Augen auf Washington.

-Finanzmärkte-
Hoffnung auf Stabilität. Aber der große Wurf ist nicht zu erwarten

Heute findet in den USA der Welt-Finanzgipfel statt. 20 Teilnehmerstaaten werden es sein. Die spannende Frage wird sein, ob die 20 für die gesamte Welt einen neue „stabile“ Finanzarchitektur erarbeiten kann. Die nicht regulierten Finanzmärkte sollen einen Ordnungsrahmen bekommen. Das erhoffen sich zumindest die Europäer. Die Kanzlerin will die Finanzmärkte bändigen. liest man aus Berlin. NGO wie WEED oder Attac fordern das Spielcasino zu schließen. Damit meinen sie in erster Linie wohl die Steueroasen.

Die Erwartungen sind hoch. Aber realistisch gesehen wird es wahrscheinlich nur Minimallösungen geben. Zu viel Regulierungen wird es sicherlich nicht geben, zumal die Konferenz noch von  noch Präsident Bush geleitet wird. Der hält denn auch gleich im Vorfeld ein Plädoyer auf die freie Marktwirtschaft. Und ob die Kanzlerin es wirklich ernst meint, bleibt auch zu beobachten. Denn in das Krisenmanagement hat sie sich letzten Monat Otmar Issing geholt. Und der gehört nicht gerade zu den Anhängern von Regulierungen. (post) Zuletzt hat die Wall Street große Angst vor zu starken Regelwerken..

Der neue amerikanische Hoffnungsträger und zukünftiger Präsident Barack Obama wird nicht dabei sein. Quelle n.tv 

Die nächste Blase eilt voran

Die Krise ist noch lange nicht beendet. Die Realwirtschaften der Welt gleiten in die Rezession und die nächste Blase droht schon zu platzen. Die Kreditkartenblase. 10000Mrd USD fehlen liest man aus Österreich. Die Telepolis berichtete schon im August darüber: 

Prognose: Sicherlich wird für morgen kein Ergebnis erzielt werden. Wenn die 20 sich darauf einigen weiter zu reden und einen politischen Willen zeigen, die Finanzmärkte in Ordnung zu bringen ist schon viel erreicht.

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Welche Regeln brauchen nun die Finanzmärkte?
Wir diskutieren:
ruhrpottforum.de - Der Treffpunkt im Ruhrgebiet
Rettungsaktion oder Selbstbedienung

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