weitere Links – Griechenland (..) Ungeheuerliche Propaganda der Leitmedien…. TAZ : "Rotzfrech gelogen"

Die EU Gläubiger Institutionen machen mit den Willigen aus den Leitmedien Griechenland  für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich und kolpotiert behauptungen unters Volk. Vieles ist nachweislich falsch. Ich habe hier darüber berichtet.

weitere Links:

Auch die Taz setzte sich mit einigen Behauptungen aus der EU auseinander und kam zu dem Schluss: „Rotzfrech gelogen“  (hwn)

Auch dieser Link könnte interessant sein.
HNA : Gysi zur Griechenland Krise: „Man darf keinen Crashkurs fahren“ (hwn)

Weiterlesen

Was hätte ein Grexit für Folgen? Teil 2 – Staatsschulden und Schuldendienst

zu Teil 1
von Marty Ludischbo und Jörg Lambrecht
Bevor wir  über wirtschaftliche und politische Folgen eines Grexit sprechen wollen, werden wir uns hier im zweiten Teil  noch einmal mit Fakten auseinandersetzten, um die Frage zu beantworten, unter welchen Szenarien der griechische Staat seine Schulden überhaupt refinanzieren kann oder nicht kann.

Wir wollen aber zunächst noch mal klären: Was sind eigentlich Staatsschulden, wer kauft sie und kann ein Staat eigentlich Schulden komplett zurückzahlen? Und natürlich die spannende Frage: Hilft ein Schuldenschnitt? (mehr …)

Weiterlesen

Griechenland-Szenarien : Grexit oder No Grexit?

von Marty Ludischbo
 Es wird Ruhr rein Rhein raus über ein möglichen Austritts Griechenland aus der Eurozone diskutiert. (Grexit).
Die Geschichte ist aber noch nicht geschrieben. Es kann auch noch anders ausgehen…

In einer DNZS-Serie und Debatten Netzschau beschäftigen wir uns mit den möglichen Folgen eines Grexit. Aber es muss ja nicht so kommen. Deswegen fassen wir hier noch einmal die möglichen 3 Szenarien der aktuellen Diskussion zusammen. Schwerpunkt der Diskussion ist: Unter welchen Szenarien wäre der griechische Staat überhaupt in der Lage Schulden zu bedienen. (mehr …)

Weiterlesen

Was hätte ein Grexit für Folgen? Teil 1

von Marty Ludischbo & Jörg Lambrecht
Die Verhandlungen in Brüssel zwischen Griechenland und der sog. Eurogruppe ist mit medialen Tam Tam zunächst vertagt worden. Wie geht es nun weiter. Diskutiert werden mehrere Szenarien.  Auch ein Austritt aus der Eurozone bringen immer mehr Wirtschaftskommentatoren/Innen ins Spiel. Was aber hätte das für Auswirkungen. Chaos oder verkraftbar?

Wir versuchen die eine oder andere Frage zu beantworten.
In diesem ersten Teil wollen wir uns erstmal orientieren und uns langsam dem Thema nähern. (mehr …)

Weiterlesen

Verhandlungen zwischen Griechenland und Eurogruppe gescheitert…

…so müsste doch eigentlich die Mehrzahl der Überschriften in den Leitmedien lauten, oder?

Eigentlich. Aber man liest fast überall folgende sinngemäße Überschriften:
„Die Verhandlungen mit Griechenland sind gescheitert“ oder: „Griechen erklären Schuldengespräche für gescheitert.“

Hier ein Screenshot eines Google Suchergebnisses

SC EG Grl

Ist also schon soweit gekommen, dass die Leitmedien von Wir und Ihr innerhalb der EU reden?

Das hinterlässt folgenden Eindruck: Hier „Wir“ die Eurogruppe und da „Ihr“ Griechen. Und das Ihr Griechen wirkt auf mich total ausgrenzend.
Ist den Leitmedien eigentlich bewusst, was alleine mit solchen Überschriften angerichtet werden kann. So werden Stammtischparolen hoffähig gemacht.

Sieht so verantwortungsvolle und sachbezogene Berichterstattung aus?

Weiterlesen

Die Kampagnenmaschinerie gegen Griechenland rattert wieder

Der Linkskandidat Alexis Tsipras hat, glaubt man Umfragen, gute Chancen griechischer Ministerpräsident zu werden. Da muss, allen Demokratieverständnis zum Trotz, interveniert werden, denn jetzt geht es um die deutschen Steuermillionen. Und deshalb muss die Sparpolitik fortgesetzt werden. So die Bundesregierung, so die Leitmedien. Aber das ist falsch. Die verordnete Austeritätspolitik (strenge Sparpolitik) der Euromächte ist in Griechenland gescheitert.

In der Tat. Es geht um „unsere“ Steuergelder. Glaubt man Regierung und den Leitmedien muss der Steuerzahler bluten, wenn die Griechen ihre Sparpolitik nicht fortsetzen. Wirklich?
(mehr …)

Weiterlesen

Bundesbank für höhere Löhne – Was ist da los?

Ausgerechnet die Bundesbank, das Bollwerk angebotsorientierter Wirtschaftspolitik, setzt sich, jetztauch offiziell unterstützt von der EZB, für höhere Löhne ein. Was ist denn da los? Vollzieht die Bundesbank eine ideologische Kehrtwende? Wohl eher nicht!

Immer wieder ist es die Bundesbank mit ihren Chefideologen an der Spitze gewesen, die allen Bundesregierungen der jüngsten Zeit zu einer moderate Lohnpolitik geraten hat. Immer wieder wurde in erster Linie die Inflationsangst an die Wand gemalt.

Jetzt aber sind sie für höhere Löhne. (mehr …)

Weiterlesen

1. Anmerkung zum Artikel von Wolfgang J. Koschnick in punkto Euro-Krise

Eigentlich wollte ich die Demokratiekritische Serie von Wolfgang J. Koschnick ursprünglich kommentarlos stehen lassen. Ich bin mit dem Bild was Wolfgnag J. Koschnick  in dieser Serie zeichnet, manchmal sehr skeptisch. Gerade um Meinungsvielfalt zu demonstrieren, habe ich nach Rücksprache mir Sören und Bertram entschieden auf diese Serie aus der Telepolis hinzuweisen.

Allerdings möchte ich das jetzt nicht mehr gänzlich ohne Anmerkungen stehen lassen. (mehr …)

Weiterlesen

Deflation in Spanien. Überraschend? Wohl kaum!

Die Preise in Spanien sanken um 0,2%. Die FAZ und auch andere Medien sprechen von einer „Überraschung.“ Aber überraschend kommt das alles nicht.

Die gesamte Eurozone schlendert so um die 0,7% Inflation. Das ist der Durchschnittswert. Die Zielinflation beträgt 2%. Auch in Deutschland geht die Preissteigerungsrate zurück. Während sie im Dezember 2013 noch 1,4% betrug, sank sie im März auf 1,0%.
Neben Spanien befinden sich auch Italien und Griechenland in einer deflationären Abwärtsspirale.
Das bedeutet, dass immer weniger in diesen Ländern investiert wird. Die Haushaltseinkommen in Spanien sind um 10% gesunken. (hwn) (mehr …)

Weiterlesen

Lohn & Gehaltsentwicklung 2013

Wie war die Lohn & Gehaltsentwicklung 2013? Lt Statistischen Bundesamt sind die Reallöhne für die Tarifbediensteten voraussichtlich leicht angestiegen, während die Reallöhne insgesamt durchschnittlich gegenüber dem Vorjahr um 0,2% gesunken sind.
Eine Netzschau mit Fakten, Links und Bewertungen.


Statistisches Bundesamt:
– Tarifverdienste 2013 voraussichtlich um 2,3 % höher als im Vorjahr (hwn) –
-Reallöhne 2013 um 0,2 % gesunken- (hwn)

Das würde abzüglich der Preissteigerungsrate (1,5%) ein minimimaler Reallohnzuwachs von durchschnittlich ca. 0,7 % bedeuten. Die genauen Zahlen werden aber erst Ende Februar veröffentlicht

Die gesamten durchschnittlichen Löhne und Gehälter sind real gesunken. Und zwar um 0,2 %
Eine Ursache für den Reallohnverlust, sieht das statistische Bundesamt, im Jahr 2013 den Rückgang der häufig erfolgsabhängigen Sonderzahlungen. Rechnet man, so die Statistiker, die Sonderzahlungen aus der Verdienstentwicklung heraus, so läge der Anstieg mit + 1,7 % über der Entwicklung der Verbraucherpreise.
Die genauen Zahlen werden auch hier erst Ende März veröffentlicht.

update: Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut hat allerdings andere zahlen veröffentlicht. Demnach stiegen die Tariflöhne, um 1,2% und die effektiven Bruttolöhne (hier werden auch die Nichttariflöhne erfasst) um 0,7%

Tarifbedienstete haben Vorteile
Anhand dieser Gegenüberstellung sehen wir aber erstmal grundsätzlich. Tarifbedienstete haben einen Reallohnplus, während alle zusammen weniger Zuwachs hatten. Es ist grundsätzlich zu bedenken, dass (Stand 2010) nur 55% aller Arbeitnehmer/Innen unter einem Tarifvertrag arbeiten. Es nicht auszuschließen, dass die Arbeitnehmer/Innen, die nicht unter einem Tarifvertrag arbeiten, wahrscheinlich ein Reallohnminus hinnehmen mussten.
Wir wollen da aber auch noch mal die Einschätzungen und Zahlen aus der Hans Böckler Stiftung abwarten, die wir an dieser Stelle ebenfalls dann in einem aktualisierten Beitrag nachreichen werden.


Eine erste Bewertung zu den bisherigen Zahlen aus Flassbeck Ecconomics:

Reallöhne 2013 noch stärker gesunken als erwartet, Nominallöhne extrem schwach mit schlimmen Folgen für den Euro (hwn)

Netzschauen Sie auch hier noch mal den Artikel von der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann aus der
Le Monde. (hwn)
Unter dem Punkt Eurokrise 3, die sog. „Wettbewerbskrise“, erklärt die Buchautorin warum es wichtig wäre, dass in Deutschland die Löhne kräftig erhöht werden müssten.


Lohnentwicklung von 2000-2013

reale Tariflöhne + 8,2% – reale Lohnentwicklung gesamt: -0,7%
Quelle Böckler/Impuls (hwn) Grafik (hwn)

————————
….Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald wir neue Links mit Fakten gesammelt haben…
…Rückblickend an dieser Stelle noch mal das Tarifbuch 2013 Quelle WSI Tarifarchiv…

Weiterlesen