Kriminelle Energie ganz oben

(NachDenkSeiten) Am 17. August 2007 um 15:08 Uhr konnten Sie in den NachDenkSeiten lesen:
„Die Blase – das Werk von Kriminellen, kriminellen Vereinigungen und Hehlern“ Selbst unter unseren kritischen Lesern gab es damals Naserümpfen über den forschen Ton dieser Analyse der Vorgänge, die zur Krise der IKB (Industriekreditbank Düsseldorf) führten. Berechtigt war das Naserümpfen damals nicht und ist es heute nicht, wie jetzt auch die Klage der US-Börsenaufsicht SEC gegen Goldman Sachs zeigt. (Siehe unten Anlage 1 und den Hinweis Nr. 1 vom 19.4.) – Es geht hier nicht um den Verdacht des Betrugs gegen irgendein Wirtschaftsunternehmen. Wir sind als Steuerzahler und als Demokraten vom kriminellen Geschehen direkt betroffen.   von Albrecht Müller

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Das verlorene Jahrzehnt

von Steffen Bogsaus: http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/

yigglogonewdiesen artikel voten
(Querschüsse) Für die Ökonomie der USA war das abgelaufene Jahrzehnt ein Verlorenes, geprägt von gravierenden Fehlentwicklungen und Stagnation. Erstmals seit 7 Jahrzehnten lag das Jobwachstum in einer Dekade nahe Null, mit +0,33%, bei einem gleichzeitig weiteren kräftigen Bevölkerungsanstieg von +9,8%.
Die Entwicklung der Haushaltseinkommen war negativ, die realen durchschnittlichen Einkommen (Real Median Income) sanken inflationsbereinigt von 52’587 Dollar im Jahr 1999 um -4,34% auf 50’303 Dollar nach den letzten verfügbaren Daten aus dem Jahr 2008. 2009 dürfte sich diese negative Entwicklung weiter verstärkt haben! (mehr …)

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Forenbeitrag: Nicht der Staat als Institution…

….sondern die Personen (Lobbyisten) , die ihre Interessen im Staat organisieren tragen Mitschuld an diesem Finanzmarkt – Chaos.

Im Ruhrpottforum habe ich gerade wieder einmal auf einem Beitrag von User Chnösel geantwortet. Der junge Forist ist Anhänger der österreichischen Schule und ist entsprechend den Denkrichtungen der Propheten von August von-Hayek und Mies ideologisch stark verbunden.  User Chnösel lobte überraschenderweise Michael Moore, die Hassperson No 1 der libertären Rechte in den USA. Der Ruhrpottforist ist, wie alle rechts-liberal-konservativen Theoretiker der Auffassung, dass ausschließlich der Staat, nicht der Markt für die derzeitige Wirtschaftskrise verantwortlich ist.
Ich versuche in diesem Thread schon seit längerem deutlich zu machen, dass das Hauptproblem die Machtverhältnisse sind. Und somit auch die Frage nach den geltenden Eigentumsverhältnisse.

(…) Wer bestimmt… wo produziert wird, was produziert wird, wann produziert wird und unter welchen Bedingungen produziert wird.ruhrpottforum.de - Der Treffpunkt im Ruhrgebiet Thread: Finanzkrise: Rettungsaktion oder Selbstbedienung


Ich gebe den jungen Theoretiker des freien Marktes völlig recht. Wir brauchen in der Tat eine Entflechtung zwischen Markt und Staat. Und zwar eine Entflechtung des Einflusses durch Lobbyisten , die die Institutionen im Parlament und Administrative besetzt halten.  Das ist dringend geboten!

Mein Forenbeitrag 410

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"Wir sind auf dem besten Weg …."

(Blog: Muskelkater 03.11.2009) Sie kam auf schleichenden Sohlen, die Kulturkrise, ganz leise, unbeachtet. Weil sich alle Welt auf die Wirtschaftskrise, die Bankenkrise und deren Auswirkungen auf den internationalen Finanzmarkt konzentrierte. Dabei waren diese Krisen hausgemacht, und das schon seit Jahrzehnten, durch gierige Banker, die den Hals nicht voll bekommen konnten und Risiken eingingen, die unverantwortlich waren und heute noch sind. Selbst jetzt noch, wo der Steuerzahler diese inzwischen wertlosen Papiere bunkert, um weiterem Kursverfall vorzubeugen, genehmigen sich diese gierigen Raffhälse weitere Millionen für das eigene Konto – aus dem Staatssäckel wohlgemerkt – und gehen, als wenn nichts gewesen wäre, weitere und neue Risiken ein…….  weiterlesen

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Reallohngewinne nur 2009?

2010 verfolgen die Gewerkschaften unterschiedliche tarifpolitische Ziele
Netzschau von Marty Ludischbo

Aufgrund des deflationären Preisentwicklung scheinen die Arbeitnehmer/Innen, die unter einem Tarifvertrag arbeiten, in diesem Jahr als Reallohngewinner in das neue Jahr gehen. Doch der Schein trügt. Es profitieren aufgrund von Kurzarbeit, der Kürzung von Sonderzahlungen, aber auch der vorübergehenden Aussetzung von Tarifsteigerungen durch Öffnungsklauseln nicht alle Tarifbeschäftigten in vollem Umfang von den vereinbarten Tariferhöhungen. Zudem viele Tarifabschlüsse noch aus dem letzten Jahr wirken. 2010 werden die Arbeitgeberverbände die Krise nutzen wollen, um Lohnzurückhaltung von ihren Arbeitnehmer/Innen einzufordern.
IG Metall setzt auf Beschäftigungsicherung, verdi auf Lohnsteigerungen
Sogar IG Metall Chef Huber machte deutlich, dass es für die IG Metall mehr um Beschäftigungssicherung und Übernahme von Azubis geht, statt um Lohnerhöhungen. Quelle FTDDie Gewerkschaft verdi setzt dagegen auf Lohnsteigerungen Quelle Welt-Online. Was das alles für die Gesamtvolkswirtschaftliche Entwicklung bedeuten wird, bleibt abzuwarten. Die Gefahr doch noch in einer Deflationsspirale zu geraten ist keineswegs gebannt.

Hinweise:
Statistisches Bundesamt-Veröffentlichungen
28.10.2009: Tarifverdienste Juli 2009: + 3,0% gegenüber Vorjahresmonat
September 2009: Preisentwicklung September 2009

Statista:
Infaltionsrate Juli 2008 bis Oktober 2009

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Deflationsgefahr wächst immer weiter

In den allgemeinen Präferenzmedien, insbesondere in konservativen und marktliberalen Wirtschaftsmagazinen wird ja schon lange die Inflation beschworen.
Momentan ist eine Inflationsgefahr wohl kaum in Sicht. Alles deutet eher auf deflationäre Tendenzen hin.

links großWeitere Artikel hier im Wirtschaftsblog:
Deflationsgefahr deutlich groesser als inflationsrisiken

Wirtschaftsleistung stark ruecklaeufig

Exporteinbruch: Eigentlich kein Grund zum feiern

Diesen Eindruck versucht auch Ralf Streck von der Telepolis, in seinem Artikel „Deflationstendenzen nehmen deutlich zu“ zu beschreiben. Interessant sind auch:,- die im Text eingebauten Verlinkungen.

Bei einer Deflation erhöht sich zwar der Wert des Geldes, was gerade für die Geldbesitzer/Innen von Vorteil ist. Auch bei geringen Lohnerhöhungen, wie im westdeutschen Einzelhandel (NRW:3,5% auf zwei Jahre) könnte sogar ein Reallohnzugewinn bei rumkommen.
Allerdings werden Investitionen zurückgefahren, Kaufzurückhaltung geschürt, da die Verbrauer/innen immer weiter auf fallende Preise warten.
Die Folge:
Kurzarbeit, Massenentlasungen, Firmenpleiten etc. Die Deflationsspirale wird in Gang gesetzt. Die Krise wird immer weiter verschärft. Über Inflationäre Tendenzen würden wir uns dann wahrscheinlich irgendwann freuen.

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Exporteinbruch: Eigentlich kein Grund zum feiern!

Netzschau und Kommentar von Marty Ludischbo
Die Exportnationen Deutschland, Japan und China müssen dramatische Einbußen hinnehmen.
Während der BGA und ihr Präsident Wörner trotzdem weiter feiern, weil nicht nur Deutschlands, sondern auch Chinas Exporte immer dramatischer einbrechen, gibt es aber nun ernsthafte Signale auch aus der Wirtschaft endlich umzusteuern und die Binnenwirtschaft zu stärken. (mehr …)

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Hohe Dividende-trotz Krise und Kurzarbeit

Frankfurt: Die Dax Konzerne haben sich entschieden in der Krise, statt Rückstellungen für ihrer Unternehmen zu bilden, hohe Gewinne auszuschütten. Die Gewerkschaften sind empört. Schließlich befinden sich viele Beschäftigte in Kurzarbeit. DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel kritisiert im Handelsblatt die Vorgehensweise: „Hohe Dividendenausschüttungen bei gleichzeitig geplanten Entlassungen sind grundfalsche Strategien. Das Geld gehört während der Krise ins Unternehmen und nicht auf die Konten von Aktionären und Finanzinvestoren

Netzschau zum Thema

Berliner Tagesspiegel vom 20.04.2009: Üppigige Dividende trotz Krise
Spon vom 30.04.2009:
Dax Konzerne schütten dicke Dividenden aus
IG Metall Bayern (Homepage) vom 21.04.2009: Millarden für die Aktionäre – Kündigungen für die Beschäftigten

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