Anm.1 – Griechenland (..) Ungeheuerliche Propaganda der Leitmedien…. Giegold enttäuscht von Syriza…

Sven Giegold, ehemaliger Attac Aktivist und Europaabgeordneter der Grünen zeigte uns richtigerweise auf, dass die Gläubiger Griechenland sich keinen Zentimeter bewegt hatten.
Ich nenne das in meinem Artikel (siehe Überschrift) Kompromisslosigkeit der Gläubiger.
Gleichzeitig ist Giegold enttäuscht von Syriza.

(…) „Ich bin von der Syriza-Regierung enttäuscht. Sie hat in den fünf Monaten faktisch nichts auf die Reihe bekommen, was die Bekämpfung von Steuerflucht und Korruption angeht (…) (hwn)……….

1. Ich denke nicht, dass man in dieser Situation, wo die griechische Regierung  solchen Druck von außen ausgesetzt ist, großartige Wunder hätte erwarten können.

2.Mit dem IWF gibt es einen ideologischen Streit um die Unternehmenssteuern. Tsipras wollte sie anheben – so wie er generell auf Steuererhöhungen setzt, um Kürzungen zu vermeiden. Sein Vorschlag ist, auf alle Gewinne über 500.000 Euro eine Steuer von 12 Prozent zu erheben. Der IWF war dagegen. Das könnte nach Ansicht des IWF die Erholung der Wirtschaft gefährden. Quelle taz.de

Heißt. Auch hier will eine Gläubigergruppe der griechischen Regierung mehr oder weniger diktieren, dass Ausgabenkürzung über Einnahmeerhöhung steht.

Ich denke, das sollte Sven Giegold mit bedenken.

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Lohn / Gehalts-Entwicklung 2014

Reallöhne in der Bundesrepublik steigen weiter.
Aber zu 2000 erst jetzt Reallohnsteigerungen (brutto)

Jetzt, nach 14 Jahren,  ist im Vergleich zu 2000 ein Brutto- Reallohngewinn für die Arbeitnehmer/Innen  erzielt worden. Netto dürften viele immer noch im minus sein.

Das WSI und das Statistische Bundesamt haben dazu unterschiedliche Zahlen veröffentlicht.
Hier der Zahlenvergleich: (mehr …)

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Konservative zweifeln die DIW Studie zur Vermögensverteilung an.

Die Nettovermögen in Deutschland sind weiter gestiegen, aber an der Vermögensverteilung hat sich nichts grundlegendes geändert. Das haben aktuelle Analysen auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben. Es gibt allerdings, je nach Quelle, unterschiedliche Berechnungen. Deshalb haben wir im Wirtschaftsblog die Zahlen des DIW und die Zahlen der Bundeszentrale für politische Bildung mal hier gegenübergestellt.
Das konservative Meinungsspektrum versucht die Studie anzuzweifeln.

Warum ist eigentlich erstmal klar.  Ein Stimmungsbild, dass mit wissenschaftlichen Untersuchen fesstellt, adss die Vermögen ungerecht verteilt sind, paast nicht in ihren Weltbild hinein. Aber eines nach dem anderen.

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Vermögen in Deutschland bleiben ungerecht verteilt. Konservative zweifeln die DIW Studie an

von Marty Ludischbo
Die Nettovermögen in Deutschland sind weiter gestiegen, aber an der Vermögensverteilung hat sich nichts grundlegendes geändert. Das haben aktuelle Analysen auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben. Es gibt allerdings, je nach Quelle, unterschiedliche Berechnungen. Deshalb haben wir im Wirtschaftsblog die Zahlen des DIW und die Zahlen der Bundeszentrale für politische Bildung mal hier gegenübergestellt.

Das konservative Meinungsspektrum versucht die Studie anzuzweifeln.

Warum ist eigentlich erstmal klar. Ein Stimmungsbild, das mit wissenschaftlichen Untersuchungen feststellt, dass die Vermögen ungerecht verteilt sind, passt nicht in ihr Weltbild. Aber eines nach dem Anderen.
Netzschauen Sie zunächst einmal den DIW Wochenbericht zum Thema „Vermögensverteilung“:
(mehr …)

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SERIE – Ohne Politikwechsel geht für den Euro bald das Licht aus.

Der Euroraum befindet sich weiter in der Krise. Während die Liberkons immer noch einseitig von Schuldenkrise sprechen, wird deutlich wie verheerend die Sparpolitik der Troika ( EU Kommission-IWF und EZB ) sich auf die Menschen auswirkt. Die Abwertungen durch die Währungs-und Leistungsbilanzkrise(sog. Eurokrise) zahlen die Menschen u.a mit Lohnverlust und Arbeitslosigkeit. Die EU steckt derweil in der Rezession fest.

Begleitet mit einer ausführlichen Netzschau kommentiert Marty Ludischbo in dieser mehrteiligen Serie die jetzige Krisensituation und denkt sorgenvoll über die Zukunft unsere Währungsunion nach.

Teil 1 DNZS Wirtschaft-Blog – (20.05.2013)

Schon mitbekommen?

Eurozone befindet sich in einer tiefen Rezession

Warum die harte Sparpolitik – Austeritätspolitik genannt- verantwortlich für die Rezession ist und die Krise weiter verschärft. (hwn)

Teil 2 DNZS Politik Blog (23.05.2013)

Agendapolitik für ganz Europa?

– wie die gescheiterte Troikapolitik mit einer Agendapolitik für alle weiter wurchteln will

– ein Bündnis, das für Alternativen wirbt

– warum Deutschland durch unfaire Wettbewerbsvorteile die Krise mit verursacht hat. (hwn)

Teil 3 DNZS Wirtschaft-Blog (18.08.2013)

Deine Anleihen, meine Anleihen, unserer Probleme

– gemeinsame Staatsanleihen und zu wenig Nachfrage (hwn)

Teil 4 Politik Blog (12.09.2013)

Zu wenig Nachfrage
Warum das billige Zentralbankgeld nicht auf die Realwirtschaft trifft….. (hwn)

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Teil 5 (Vorschau) Keine Richtungsänderung in Sicht-

Ist die Auflösung der Währungsunuion eine Alternative?

 

Wir würden uns im Kommentarbereich über eine sachliche und kontroverse Diskussion freuen

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Rückblick 2012: Austeritätspolitik bis geschönte Arbeitsmarktzahlen (hwn)

Ausblick 2013: Austerität und Lohnkonkurrenz – Was tun 2013? (hwn)

LA NS

 

Linkempfehlungen

Zukunft Währungsunion

 

Weitere interessante Links zum Thema

08.01,2013- Telepolis: Die Bundesregierung muss einräumen-Sparen ist teuer (hwn)

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Ohne Politikwechsel geht für den Euro bald das Licht aus (Teil 4)

Da helfen dann auch niedrige EZB Zinsen nichts! Wir haben zu wenig Nachfrage!  

von Marty LudischboIn Teil 3 unserer Serie um die sog. Eurokrise  haben wir erlebt wie vernichtend die Finanzmärkte mit Staatsanleihen spekulieren. Im heutigen Teil stellen wir fest, dass nun viel Geld in den Aktienmärkten fließt. Die niedrigen EZB Zinsen versickern in Spekulationen oder zu Deckelung maroder Banken. Die realen Märkte haben fast nichts davon. Warum ist das so?

Sparen sparen sparen. Das ist die Devise. Was bedeutet aber, wenn wir alle,nur noch sparen? Produzierte Waren und Dienstleistungen finden weniger Abnehmer. In Folge werden die Unternehmen auch weniger produzieren und werden dann ihre Arbeitskräfte frei setzten. Also zum Arbeitsamt schicken. Das bedeutet noch weniger Nachfrage… Trotzdem ist die schwäbische Hausfrau immer noch das Vorbild vieler Deutscher. Für den privaten Haushalt ist das auch ok-aber volkswirtschaftlich geht das nicht. In einem Beitrag vom 10.03 erklärt Heiner Flassbeck zum wiederholten Male, dass wir volkswirtschaftlich nicht sparen können.

Jens Berger hatte das auf einer Attac Veranstaltung in Wuppertal in einer Präsentation noch mal dargestellt.. (hwn)

Und somit haben wir eigentlich schon fast erklärt warum die Anleger mit den EZB Niedrig Zinsen  lieber den Aktienmarkt füttern und das Geld nicht auf die Realwirtschaft trifft. Was aber nicht heißt, dass die niedrigen Leitzinsen nicht sinnvoll sind.

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Austerität und Lohnkonkurrenz – Was tun 2013?

update:18.01.2032: aktuelle Links (Fundstücke) zum Thema:

18.01.2013 NachDenkSeiten –
Leidet W. Schäuble unter Realitätsverlust? Diese Frage stellt Jens Berger. Hintergrund dieser Frage ist die Behauptung des Finanzminister, dass der schlimmste Teil der Eurokrise überwunden sei. (hwn)

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(11.01.2013)Deutschland empfiehlt und diktiert Europa strikte Sparmaßnahmen. Dieser Satz kennzeichnet die Eurokrise. Austeritätspolitik wird das genannt. Und schuld sind natürlich immer die anderen. In Deutschland selber kommen die Löhne immer noch nicht mit.

Auch wenn ab 2008 die Löhne in der Bundesrepublik in einigen Branchen mehr gestiegen sind, als vor der Krise, ist das lange noch nicht ausreichend.
Allerdings ist eine expansive Lohnpolitik auch fast unmöglich, weil die Lohnkonkurrenz weiter auf dem Vormarsch ist. (hier netzschauen)
Ein Dilemma: Denn die Löhne müssen noch stärker steigen:
1. Damit die innerdeutschen Innennachfrage endlich massiv gestärkt. Das hilft gerade den Klein und Mittelständischen Betrieben
2. -Das hört sich krass an- Damit Deutschland Wettbewerbsfähigkeit an die Südländer abgibt.
Die Wettbewerbsfähigkeit des einen, geht immer auf Kosten der Wettweberbfähigkeit des anderen.
Dann gehen Arbeitsplätze verloren krähen die liberl-konservativen Medien und Wirtschaftsinstitute. Falsch: Gerade die exportorientierten Unternehmen können
– durch moderate Teilhabererwartungen auf Arbeitgeberseite.
– durch Arbeitszeitverkürzung anderseits
auffangen.
Außerdem nützt es unterm Strich der gesamten Volkswirtschaft. Halten wir den bisherigen Kurs schlägt die Krise nach Deutschland auch auf den Realmärkten durch. die Frage ist nicht ob, sondern wann und wie stark.

Insgesamt brauchen wir statt Austerität mehr Wachstum. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) (hier weiter netzschauen)

Das sind die Herausforderungen für das Jahr 2013.
Aber kann ein Kurswechsel überhaupt gelingen? Dazu brauchen wir Gewerkschaften. Und bleibt die Frage: Ist es da strategisch sinnvoll auf eine Klausurtagung nur hohe Repräsetanten aus Union, SPD und Grüne einzuladen? Wolfgang Lieb fragt zurecht: „Warum aber wird die Linkspartei, mit deren politischen Positionen die Gewerkschaften – jedenfalls nach Beschlusslage und öffentlichen Erklärungen – viel mehr übereinstimmen als mit den Repräsentanten der eingeladenen Parteien, nun auch noch vom Deutschen Gewerkschaftsbund ausgegrenzt?“ (hwn)

Vielleicht ist es eine realistische Überlegung. Eine rot-rot-grüne Koaltion ist sicher für 2013 nicht zu erwarten. Das hat der beinfreie Kanzlerkandidat Steinbrück bereits ausgeschlossen. Also treffen die Herren vom DGB mit denen, die wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren im Bundesrat und Bundesrat die Administrative besetzten werden.

So richtig nachvollziehen kann ich das allerdings auch nicht.
Bleiben sie mutig, irgendwie

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Kurswechsel von Austerität zu Wachstum überfällig

Wirtschaftspolitische Herausforderungen 2013
(IMK)Substanzielle Fortschritte bei der Bewältigung der Krise im Euroraum sind nur möglich, wenn die Wirtschaftspolitik der EU-Staaten 2013 von einem wachstumshemmenden auf einen wachstumsfördernden Kurs umsteuert, so das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Voraussetzung dafür ist ein Ende der überharten Sparprogramme in den Euro-Krisenländern, weil diese dort die staatlichen Schuldenstände mittlerweile sogar eher erhöhen als reduzieren. Diesen Schluss legen aktuelle ökonomische Studien und neue Berechnungen des IMK nahe.

Parallel dazu empfehlen die Forscher in ihrem wirtschaftspolitischen Jahresausblick, dass Staaten mit entsprechenden Spielräumen durch fiskal- und lohnpolitische Impulse die Konjunktur unterstützen. Hier ist aus Sicht des IMK insbesondere die deutsche Politik gefragt. Durch eine Ausweitung der öffentlichen Investitionen kann sie zwei Ziele erreichen: Erstens käme die Modernisierung von Infrastruktur und Bildungssystem in Deutschland voran. Zweitens würde die höhere Binnennachfrage den Handelspartnern im Euroraum größere Exportmöglichkeiten eröffnen. Zur Stabilisierung der Binnennachfrage durch eine stärkere, produktivitätsorientierte Lohnentwicklung würden auch Reformen am Arbeitsmarkt beitragen, etwa ein allgemeiner Mindestlohn und einfachere Verfahren zur Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen. Der Jahresausblick erscheint heute als IMK Report Nr. 79 und wird auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.

weiter Pressemitteilung IMK vom 07.01.2013

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Hurra, die Griechen retten die Gläubiger!

Gastbeitrag von Andreas S.
Seid gestern ist es nun  amtlich. Griechenland bekommt für die Rückzahlung seiner  Schulden Hilfskredite. Die Euro Gruppe 1-mitmach bannerhatte gestern nach gespielten Tauziehen die Gelder freigegeben.
Die Griechische Bevölkerung muss das bezahlen. Die Gläubiger- Banken, Versicherungen und Fondgesellschaften atmen auf. So brauchen sie Ihre Forderungen nicht komplett abschreiben.

Hurra! Danke ihr lieben Griechen, dass ihr die Gläubiger rettet.
Respekt.

– eingeschränkter Kündigungsschutz
– Lohnkürzungen
– Rentenkürzungen
– schlechte Sozialleistungen
– Höhere Verbrauchsteuern
– und ein Sperrkonto für den Schuldendienst obenauf

Ich weiß gar nicht. Beteiligen sich die reichen Griechen auch an diesem Gläubigerschutzprogramm? (mehr …)

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Interview mit Albrecht Müller

Der IG Metall Funktionär Michael Detjen von der IG Metall/Kaiserslautern trifft Albrecht Müller. Albrecht Müller forderte die Gewerkschaften für die zukünftigen Tarifrunden auf mit gesamtwirtschaftlichen Begründungen in die Debatte zu gehen.

Nämlich: Das die Exportüberschüsse der Deutschen Volkswirtschaft zu Gunsten des Defizitabbau anderer Euroländer über kräftige Lohnsteigerungen auszugleichen, um ein stabiles Gleichgewicht in der Wirtschaftspolitik in Europa herbeizuführen.
Außerdem rät Müller den Gewerkschaften mehr für die gesetzliche Rente zu kämpfen und sich nicht einseitig an die SPD zu binden. Müller selbst ist Mitglied der SPD.

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