Falsche Zinspolitik der EZB ist zu erwarten

Der neue Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Meyer prognostiziert,  dass die Inflation in nächster zeit um 5 % anziehen könnte. Gleichzeit sagt er bereits Leitzinserhöhungen der EZB voraus. Es bewahrheitet sich, was viele Kritiker/In der monetaristischen Wirtschaftspolitik befürchten. Falls in der Realwirtschaft die witschaftliche Entwicklung sich verbessertn sollte (was noch gar nicht in Sicht ist) , ist zu befürchten, dass die EZB das kleine wachsendes Pflänzchen wieder einmal Wasser entziehen wird.
Klartext. Mit einer Zinserhöhung würde dann eine „neue“ Nachfrage sich nicht entfalten können. Folge: Produkte werden weniger nachgefragt, Investitionen werden zurückgehalten, da Kredite teurer werden. Die Unternehmen würden dann, um weiter Gewinne zu erzielen, den Kostendruck an ihre Beschäftigten weitergeben.

Aber ist überhaupt eine Inflation zu befürchten oder ist die Prophezeiung von Herrn Meyer völlig absurd?
Heiner Flassbeck sieht das ganz anders. Er empfahl am 20.03 in einem TAZ  Inteview dieses Jahres der EZB  gegen die drohende  Deflation gegenzusteuern.

Ich Zitiere einen NachdenkSeiten Leser, der wirklich treffend und richtig nachgedacht hat:

Das größte “Notprogramm” hat er bei seinen Betrachtungen ohnehin vergessen: die Multi-Millarden schwere “Bankenrettung”. Dass dieses Geld – wogegen die tatsächlichen Konjunkturprogramme nur ein müder Klacks sind – inflationstreibend wirken könnte, ist völlig ausgeschlossen – es wird weder in realwirtschaftliche Investitionen noch in privaten Konsum fließen, da es bereits wieder zum Anfeuern der globalen Finanzcasino-Spiele eingesetzt wird.
Quelle:  http://www.nachdenkseiten.de/?p=4390#more-4390

Weiterlesen